Clubhouse launcht Monetarisierungsfunktion für Nutzer 0 57

Clubhouse erweitert seine Features: Erstmals können Nutzer direkt über die Plattform Geld an ihre Lieblings-Creator schicken.

Immer mehr der etablierten Social-Media-Netzwerke probieren Clubhouse Konkurrenz zu machen. So arbeiten etwa Twitter, Spotify und auch Facebook an einer integrierten Audio-Alternative für ihre Plattformen. Um dem Konkurrenzdruck etwas entgegenzuwirken hat Clubhouse nun eine Bezahlfunktion ausgerollt, über welche Nutzer Spenden bekommen können. Das gab die App in einem Blogbeitrag bekannt.

Funktion bald für alle Nutzer verfügbar

Bislang können nur ausgewählte Nutzer das neue Feature verwenden. Clubhouse kündigte jedoch an, dass die Spendenfunktion bald allen Usern zur Verfügung gestellt wird. Die Zahlungsabwicklung läuft dabei über den Anbieter Stripe. Dieser erhält für die Transaktion eine Bearbeitungsgebühr. Clubhouse selbst gibt an, vorläufig keinen Umsatz mit den Spenden zu generieren und somit das Geld vollständig weiterzuleiten.

„In den nächsten Monaten planen wir, erste Tests zu starten, damit Creators direkt bezahlt werden können – durch Funktionen wie Trinkgeld, Tickets oder Abonnements. Außerdem werden wir einen Teil der neuen Finanzierungsrunde nutzen, um ein Creator Grant-Programm einzuführen, mit dem wir aufstrebende Clubhouse-Creators unterstützen“, heißt es im Clubhouse-Blog.

Langfristig ist allerdings zu erwarten, dass Clubhouse einen Anteil der Spenden für sich beanspruchen wird. Zwar hat die App erst Ende Januar eine Finanzierungsrunde im Wert von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dennoch gibt es bisher keine Möglichkeit, mit Clubhouse Geld zu verdienen. Die Betreiber scheinen sich aber vorerst auf das Wachstum fokussieren zu wollen, statt die App auf Kosten der Nutzer zu skalieren.

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Nina Rath
Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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