Facebook: Quartalsbericht zeigt starken Umsatz im Werbegeschäft 0 76

Vergangene Woche hat Facebook nach US-Börsenschluss die Zahlen des zweiten Quartals 2021 veröffentlicht. Obwohl der Umsatz erneut über den Schätzungen der Analysten lag, rechnet Facebook im Jahresverlauf mit einem "signifikanten" Rückgang der Werbeeinnahmen.

Auch im jüngsten Quartal konnte Facebook ein starkes Wachstum verzeichnen – sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Userzahlen. Mit insgesamt 1,91 Milliarden Nutzern weltweit ist Facebook mit Abstand die größte Social-Media-Plattform. Die Zahl der monatlich aktiven User stieg auf 2,9 Millionen, was einem Wachstum von sieben Prozent entspricht.

Facebook übertrifft Erwartungen, warnt aber vor Abschwächung des Wachstums

Der Umsatz beträgt im zweiten Quartal 29,08 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wertpapieranalysten hatten mit 27 Milliarden Dollar gerechnet. Dem Konzern gelang es zudem, den Kostenanstieg auf 31 Prozent (16,7 Milliarden Dollar) zu beschränken. Damit entsteht ein Plus des Nettogewinns von 101 Prozent auf insgesamt 10,9 Milliarden Dollar.

Im weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Konzern allerdings mit einer „signifikanten“ Abschwächung der Werbeerträge – Facebooks Haupteinnahmequelle. Grund dafür sind die enorm wachstumsstarken Vorquartale und die neuen Datenschutzregeln von Apple: Der iPhone-Konzern will die Daten seiner Kunden besser vor Facebook schützen und schränkt daher die Möglichkeiten auf Datenzugriff mit dem neuen iOS-Update massiv ein. Die Social-Platform hatte daher schon im Vorfeld gewarnt, dass sich die Monetarisierungsoptionen für Online-Händler, App-Betreiber und Werbefirmen verschlechtern könnten.

Wir gehen weiterhin von zunehmendem Gegenwind bei der zielgenauen Anzeigenplatzierung aus“, heißt es im Statement zu den aktuellen Zahlen. Wie drastisch sich die Änderungen der neuen Apple-Updates auf die Werbewirtschaft in Social Media auswirken werden, bleibt abzuwarten. Facebook arbeitet bereits an alternativen Werbeoptionen, die die Privatsphäre der einzelnen User nicht gefährden sollen.

Letzter ArtikelNächster Artikel
Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.