LinkedIn: So können Unternehmen die Story-Funktion für ihren Erfolg nutzen 0 203

Die Story hat sich zu einer äußerst beliebten Funktion in sozialen Netzwerken entwickelt. Inzwischen gibt es das Format auch auf der Business-Plattform LinkedIn. Das eröffnet Unternehmen eine Welt neuer Möglichkeiten, mit der sie ihre Markenbekanntheit und das Engagement der User maximieren können.

LinkedIn hat auf dem Unternehmensblog einige Tipps rund um das Story-Feature veröffentlicht. Die Stories auf der Business-Plattform ermöglichen es Mitgliedern und Organisationen, Bilder und Kurzvideos von ihren alltäglichen Momenten zu teilen – in einem professionellem Kontext. „Professionell“ bedeutet hier allerdings nicht, dass der Inhalt formell oder spießig sein muss:

Sechs Tipps für die Story auf LinkedIn

1. Einen Mehrwert bieten

LinkedIn Stories sind hilfreich, um die Markenautorität zu steigern. Unternehmen sollten ihren Followern in den Stories einen Mehrwert bieten. Dafür können nützliche Tipps, Daten und Erkenntnisse aus einem neuen Blogbeitrag, einem Whitepaper oder einem Branchenbericht in der Story verpackt werden. Um die Glaubwürdigkeit zu verstärken, können relevante Stimmen oder Partner in den Stories verlinkt werden. Zusätzlich können Unternehmen am Ende ihrer Stories einen Link einfügen, der die User dazu auffordert, sich den Originalinhalt anzusehen.

2. Die eigenen Produkte hervorheben

Während offenkundig werbliche und verkaufsorientierte Inhalte in den LinkedIn Stories nur schwer die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen, gibt es viele lustige und kreative Möglichkeiten, die eigenen Produkte oder Dienstleistungen zu präsentieren. Dabei sollten sich Unternehmen am Mindset ihrer Zielgruppe orientieren: Welche Inhalte interessieren die eigenen Follower? Wie kann man diesen Content interessant und nützlich darstellen? Neue Produkte oder Funktionen lassen sich gut in der Story anteasern. Swipe-Up-Links zur entsprechenden Produktseite oder zur Ankündigung anstehender Events runden eine Story ab.

3. Die Menschen hinter dem Unternehmen zeigen

Von Meilensteinen der Mitarbeiter bis hin zu Erfolgsgeschichten von Kunden gibt es eine breite Palette von Inhalten, die Unternehmen teilen können, um die menschliche Seite ihrer Marke hervorzuheben. Das kann einen entscheidenden Vorteil für die Differenzierung des Unternehmens und den Aufbau stärkerer Beziehungen zu den Followern liefern. Die Profile der relevanten Mitarbeiter und Kunden können zudem mit @mention verlinkt werden. Das Teilen von Details zu Corporate Social Responsibility-Initiativen oder anderen Aktivitäten, die sich auf die Gemeinschaft beziehen, ist eine gute Möglichkeit, um das eigene Unternehmen in den LinkedIn Stories zu präsentieren.

Als Beispiel führt LinkedIn hier die Beratungsfirma Ernst & Young an. Hier übernahmen die Praktikanten für einen Tag die Kontrolle über die Stories und gaben somit einen authentischen Blicker hinter die Kulissen:

©LinkedIn

4. Event-Updates teilen

Durch ihre Aktualität eignen sich Stories hervorragend, um Informationen zu bevorstehenden oder laufenden Events zu teilen. Egal ob Webinar, Messe, Produkteinführung oder ein geplanter Live-Stream – über all das können Unternehmen ihre Follower per Story-Funktion auf dem Laufenden halten.

5. Gezielte Informationen vermitteln

Unternehmen sollten ihr Publikum nicht mit zu vielen Informationen in einer einzigen Story bombardieren. Ein Mix aus Videos, Bildern und Texten zu einem übergreifenden Thema kann dabei helfen, die Follower über ein bestimmtes Thema zu informieren, ohne sie dabei zu überfordern oder zu langweilen. Am Ende der Story kann ein CTA eingefügt werden, falls die Zuschauer mehr über das jeweilige Topic erfahren möchten. Auf diese Weise können Unternehmen zum Beispiel neue Blogbeiträge, Videos, E-Books oder anderen Content bewerben, den sie veröffentlicht haben.

An diesem Beispiel von Pfizer erklärt LinkedIn, wie Unternehmen ein komplexes (und dringendes) Thema einfach und verdaulich machen und den Betrachtern gleichzeitig die Möglichkeit geben, weiter einzutauchen:

LinkedIn
©LinkedIn

6. Interaktion mit den Zuschauern

Da Mitglieder noch nicht direkt auf die LinkedIn-Stories reagieren oder sie kommentieren können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Engagement mit dem Publikum auf anderem Wege zu steigern: Ein Quiz kann beispielsweise dazu eingesetzt werden, um die User zu involvieren und das Wissen rund um das Unternehmen zu erweitern. Auch hier sollte man sich in das Publikum hineinversetzen: Wie wird der Content jemanden dazu bringen, mit der Story zu interagieren? Was würde ich als Kunde oder Interessent sehen wollen, wenn ich durch den Unternehmens-Feed scrolle?

Die Firma Verizon hat beispielsweise ein „Report Pop“-Quiz genutzt, um das Engagement ihres Publikums zu erhöhen:

©LinkedIn

Allgemein sollten Unternehmen Sticker, @mentions und Swipe-Ups verwenden, um die Interaktion zu steigern und die Stories inhaltlich aufzulockern. Wenn du noch mehr über die Chancen von LinkedIn für dein Unternehmen wissen willst, gelangst du hier zu unserem LinkedIn-Kampagnen-Guide 2021.

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Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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