Podcasts: Erste Studie zur Nutzung und Werbewirkung veröffentlicht  0 16

Wie kommt Podcastwerbung im Vergleich zu anderer Audiowerbung an? Welches Nutzungsverhalten zeigen deutsche Podcasthörer auf? Die erste repräsentative Studie zu Podcast Ads gibt Aufschluss über das Hype-Medium der letzten Jahre.

Podcasts haben sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Partner auf dem Werbemarkt entwickelt. Viele Unternehmen lassen bereits Podcast-Host für sich werben, indem diese selbst von Erfahrungen mit den Firmen berichten, deren Produkte testen und promoten. Die Seven.One Entertaintment Group hat nun die erste Studie zur Nutzung und Werbewirkung von Podcasts veröffentlicht. Wie die Ergebnisse zeigen, steckt großes Potential im jüngsten auditiven Werbeformat.

Podcastwerbung erzielt enorme Awareness und Interaktionen

Im Rahmen der Studie wurde Podcastwerbung mit bisherigen auditiven Werbemaßnahmen verglichen. Hierbei zeigt sich, dass Ads in Podcasts besser ankommen als im Radio. Studienteilnehmer empfinden sie als glaubwürdiger, informativer und zeigen nachher mehr Interesse an den erwähnten Produkten. 41 Prozent geben an, dass Podcastwerbung ihr Kaufinteresse weckt – beim Radio hingegen sind es nur 35 Prozent. 

Die unterschiedliche Wahrnehmung ist besonders darauf zurückzuführen, dass Podcastwerbung häufig von den Hosts persönlich eingesprochen wird – sogenannte Native Ads. Das wirkt sich deutlich auf die Glaubwürdigkeit von Werbung aus: So finden 51 Prozent der Teilnehmer Pocasts mit nativen Werbespots glaubwürdig. Bei Podcasts mit „normalen“ Audio-Einspielern sind es nur 16 Prozent.

Auch das Kaufinteresse steigt durch native Werbung. 36 Prozent gaben in der Studie an, sich aufgrund einer Native Ad schon mal über ein Produkt genauer informiert zu haben. Wenn die Hosts die Spots nicht nur einsprechen, sondern die Produkte auch ausdrücklich empfehlen oder mit einer Rabattaktion kombinieren, ist die Wirkung am höchsten: 60 Prozent der befragten 18 bis 29-Jährigen interessieren sich durch Rabatte, 47 Prozent auch durch Empfehlungen, mehr für ein beworbenes Produkt..

Native Werbung bleibt im Kopf

Die Studie stellt des Weiteren heraus, dass native Werbung auch besonders gut im Gedächtnis bleibt. Somit bewirkt sie eine hohe ungestützte Werbeerinnerung. Darüber hinaus hören viele Menschen Podcasts, die sonst nur schwer über andere Marketingkanäle zu erreichen sind. So ergab die Analyse, dass 50 Prozent der Zielgruppen, die sich in der Podcastshörerschaft befinden, schwer oder gar nicht über das lineare TV zu erreichen sind.

Der Podcast-Markt bleibt ein großer Wachstumsmarkt und die Podcast-Zielgruppe – im Kern 20-35-jährige – ist für die Werbung hochinteressant. Denn mit dem Medium Podcast und dieser Zielgruppe liegen wir genau zwischen TV und YouTube. Unsere Podcast-Studie belegt eindrucksvoll, dass native Werbung mit Abstand die größte Glaubwürdigkeit genießt und die Kund:innen zum Kaufen aktiviert“, erklärt Katharina Frömsdorf, Geschäftsführerin der Seven.One AdFactory und Verantwortliche für Seven.One Audio, die Ergebnisse.

Die vollständige Studie mit weiteren Insights kannst du hier herunterladen.

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Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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