Umsätze im Onlinehandel: Das sind die Zahlen für das 2. Quartal 2021 0 21

Der Handel mit Waren boomt auch im zweiten Quartal des Jahres durch die anhaltenden Nachholeffekte. Zwei bestimmte Warengruppen stechen dabei als größte Wachstumstreiber heraus.

Durch die Krise wächst der Umsatz im deutschen Onlinehandel überproportional im gesamten ersten Halbjahr 2021. Neben dem Warenhandel befindet sich auch der Handel mit Dienstleistungen wieder auf Erholungskurs. 

Q2 2021: Die Umsätze steigen rasant weiter 

Das zeigen die Zahlen des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die E-Commerce-Umsätze demnach hierzulande im Q2 um 19,4 Prozent gestiegen – auf 24.141 Millionen Euro (Q2/2020: 20.222 Millionen). Schon im Vergleichszeitraum von April bis Juni 2020 gab es einen überproportionalen Anstieg (16,5 Prozent) im Onlinehandel. Dieser Trend scheint noch nicht abzuflachen – obwohl die Corona-Beschränkungen weitgehend aufgehoben sind.

Insgesamt verzeichnet die Branche in Deutschland im gesamten ersten Halbjahr 2021 ein konsolidiertes Wachstum von 23,2 Prozent – von 36,7 Milliarden Euro im 1. Halbjahr 2020 auf aktuell 45,2 Milliarden in 2021. Aufgrund der guten Umsatzentwicklung prognostiziert der bevh, dass der Onlinehandel in Deutschland noch in diesem Jahr die Umsatzmarke von 100 Milliarden Euro knacken könnte.

Dass der Onlinehandel nicht mehr nur auf schwachen Vergleichszahlen wie im ersten Quartal wächst, sondern auch auf überproportional starken Vorjahreswerten, deutet auf einen Substanzeffekt hin. Die Menschen haben den E-Commerce in der Pandemie als verlässlichen Partner kennengelernt und nutzen ihn noch selbstverständlicher als zuvor. Das zeigt sich daran, dass die Menschen auch in Warensegmenten wie Mode deutlich mehr online einkaufen, die seit Mai auch stationär wieder deutlich zulegen“, resümiert Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh).

DIY und Floristik als größte Wachstumstreiber

Die am stärksten wachsenden Warengruppen in Deutschland sind derzeit DIY-Produkte und Blumen mit insgesamt 37,3 Prozent. Doch auch Drogerieprodukte und Lebensmittel konnten mit ca. 34 Prozent zulegen. Die untenstehende Tabelle zeigt die Umsatzentwicklung mit Waren im zweiten Quartal für die einzelnen Produktgruppen:

Tabelle E-Commerce Entwicklung, Quelle: bevh
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Nina Rath ist Bachelor of Science in Marketing und als Journalistin unsere Expertin für tagesaktuelle News, die Marketer, Selbstständige und Unternehmer interessieren.

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