Virtuelle Visitenkarten: Google testet People Cards 0 913

Die wichtigsten Informationen zu dir und deinem Job, kurz und knackig dargestellt: Eine neue Funktion bei Google soll das Auffinden von Personen leichter machen, die nicht im öffentlichen Leben stehen.

People Cards ermöglicht den Nutzern, in der Google-Suche eine Visitenkarte für sich selbst zu erstellen. Bilder, Informationen zum Werdegang und Links zu den Social-Media-Accounts können eingebunden werden.

Personensuche leicht gemacht

Erste Nutzer in Indien können das neue Google-Feature jetzt schon ausprobieren. Die virtuelle Visitenkarte erscheint in der Google-Suche, wenn nach ihrem Namen gegoogelt wird. So lassen sich auch Personen, die nicht als Teil des öffentlichen Leben gelten, einfacher über ihren Namen finden. Die Erstellung einer Card ist unkompliziert und könnte große Vorteile mit sich bringen – vor allem für junge Unternehmer und Selbstständige.

Schon Anfang August teilte Google in einem Blogpost mit, dass User in Indien die neue Option nutzen können. Lauren Clark, Product Manager bei Google Search, erklärt, wem das neue Feature besonders helfen soll:

If you’re a business professional, performer, or anyone looking to build up your own online presence, you might have a website, social profiles, and other information spread across many sites. If you’re just getting started, you may not have a website or much of an online presence at all. Today, we are solving these challenges with a new feature called people cards. It’s like a virtual visiting card, where you can highlight your existing website or social profiles you want people to visit, plus other information about yourself that you want others to know.

Visitenkarte per Handy erstellen

Um eine Card zu erstellen, benötigen Nutzer aktuell ein mobiles Endgerät, einen mobilen Browser, einen Google-Account und die Aktivierung der Web- & App-Aktivitäten. Wenn die User “add me to search” googeln, können sie dort ihre Visitenkarte anlegen oder bearbeiten. Sowohl die wichtigsten Informationen zur eigenen Person, der Link zur eigenen Website und anderen Social-Profilen, als auch Angaben zum Job können in die Visitenkarte eingebunden werden. 

So sieht die Startseite bei der Erstellung einer Card aus. ©Google

Schon einige Stunden nach dem Erstellen können die User ihre Visitenkarte bei der Google-Suche nach ihrem Namen finden. Haben mehrere User den gleichen Namen, zeigt Google verschiedene Module der Cards an, die eine Unterscheidung von gleich heißenden Personen möglich machen soll.

Um eine korrekte Nutzung von People Cards zu gewährleisten, müssen die Nutzer klare Richtlinien von Google befolgen. Enthält eine Visitenkarte etwa Falschinformationen, kann Google die Karten dauerhaft löschen. Bisher ist die Funktion nur in Indien und auf Englisch verfügbar, sie könnte aber bald auch in Europa eingeführt werden.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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