Wer mit seinem Unternehmen bereits gute Umsätze erzielt, hat viele Grundlagen längst geschaffen: Das Angebot funktioniert, Kunden sind da und über Marketingmaßnahmen kommen regelmäßig neue Anfragen. Trotzdem bedeutet mehr Reichweite nicht automatisch mehr Umsatz. Denn sobald deutlich mehr Interessenten auf das Unternehmen aufmerksam werden, müssen auch die Abläufe dahinter mithalten. Dann müssen nicht nur die Landingpage überzeugen und der Markenauftritt zur Positionierung passen, auch der Vertrieb muss in der Lage sein, zusätzliche Gespräche zuverlässig zu führen und zu verwandeln. „Wer stattdessen einfach immer mehr Geld in Werbung steckt, riskiert, dass zwar die Zahl der Leads und die Werbeausgaben steigen, beim Umsatz aber deutlich weniger davon ankommt, als eigentlich möglich wäre“, erklärt Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH.
„Bei Unternehmen, die bereits gut funktionieren, geht es nicht mehr darum, herauszufinden, ob überhaupt ein Markt für das Angebot vorhanden ist. Viel wichtiger ist die Frage, an welchen Stellen noch Umsatz verloren geht und wo sich konkret etwas verbessern lässt“, erklärt Emilio Donaubauer. Mit der EmilioMindless GmbH beschäftigt sich der Unternehmer seit Jahren mit Branding, Vermarktung und dem Aufbau neuer Nachfrage. Für größere Kundenprojekte arbeitet er heute mit weiteren Spezialisten zusammen: Einer von ihnen ist Robin Söder, der seine Erfahrung im Bereich Branding und Creatives einbringt, während die Schmitz Bros über die Schmitz Verwaltungs GmbH den Vertrieb verantworten. Gemeinsam decken die Partner damit die Bereiche Performance-Marketing, Markenauftritt und Verkauf ab, die bei der Skalierung eines bestehenden Geschäfts unmittelbar ineinandergreifen.
Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH: Warum die Ausgangslage über das Wachstumspotenzial entscheidet
Schnelles Wachstum lässt sich vor allem dort erreichen, wo die entscheidenden Grundlagen bereits vorhanden sind. Muss ein Angebot erst am Markt getestet, eine Zielgruppe aufgebaut oder ein funktionierender Vertrieb entwickelt werden, braucht es zunächst Zeit. Emilio Donaubauer setzt mit seiner Arbeit deshalb bewusst später an: bei Unternehmen, die bereits Kunden gewinnen und relevante Umsätze erzielen, ihr Potenzial aber noch nicht vollständig ausschöpfen. Vor einem Projekt prüft er, wo zwischen Neukundengewinnung und Verkauf Umsatz liegen bleibt und ob das Unternehmen zusätzliches Volumen bewältigen kann.
Zeigen sich dabei konkrete Wachstumshebel, setzt Emilio Donaubauer gezielt an den entsprechenden Bereichen an. Bei größeren Kundenprojekten arbeitet er dafür mit spezialisierten Partnern zusammen. Während er mit EmilioMindless die bezahlte Neukundengewinnung, Landingpages und Funnels verantwortet, kümmert sich Robin Söder um Branding, Creatives und die visuelle Umsetzung. Die Schmitz Bros übernehmen über die Schmitz Verwaltungs GmbH den Vertrieb und damit den Bereich, in dem aus den gewonnenen Anfragen Verkaufsgespräche und Abschlüsse entstehen. „Jeder übernimmt den Bereich, den er am besten beherrscht. Entscheidend ist aber, dass am Ende alles zusammenpasst und die einzelnen Schritte aufeinander aufbauen“, erklärt Emilio Donaubauer.
Wie aus einem neuen Vertriebskanal in drei Monaten mehr als 700.000 Euro Umsatz entstanden
Wie sich dieses Zusammenspiel in der Praxis auswirken kann, zeigt ein Kundenprojekt mit dem Fitness-Coach und Influencer Iron Mike. Für ein neu aufgesetztes Angebot sollte ein zusätzlicher Vertriebskanal entstehen, der zunächst bei null Euro Umsatz startete. Emilio Donaubauer und seine Partner setzten deshalb nicht allein auf zusätzliche Reichweite, sondern stimmten den gesamten Weg vom ersten Werbekontakt bis zum Verkauf aufeinander ab. Gemeinsam mit dem Kunden entwickelte Emilio Donaubauer zunächst das Produkt und die passende Vermarktungsstrategie. Anschließend baute das Team die komplette Corporate Identity auf und entwickelte den Markenauftritt, die Creatives und die Landingpages für das neue Angebot.
Parallel dazu bauten die Schmitz Bros als Partneragentur den Vertrieb für das Projekt auf. Sie stellten dafür Vertriebler ein, integrierten sie gezielt in das Projekt und schufen damit die personellen Voraussetzungen, um die neu gewonnenen Interessenten auch tatsächlich bis zum Abschluss zu führen. Emilio Donaubauer verantwortete mit EmilioMindless wiederum die bezahlte Neukundengewinnung und den dazugehörigen Funnel. So entstand Schritt für Schritt eine vollständige Vertriebsstruktur, vom Produkt und seiner Positionierung über Marke und Performance-Marketing bis zum Verkauf.
Innerhalb der ersten drei Monate erzielte das Team damit rund 723.000 Euro Bruttoumsatz beziehungsweise rund 608.000 Euro Nettoumsatz. Dafür investierte es insgesamt rund 119.000 Euro in Meta-Kampagnen und gewann 9.336 Leads. Doch mit den neuen Kontakten allein war das Ziel noch nicht erreicht.
„Ein Lead allein bringt noch keinen Umsatz. Entscheidend ist, wie viele Menschen anschließend den nächsten Schritt gehen und am Ende tatsächlich zu Kunden werden“, erklärt Emilio Donaubauer.
Wie viele der gewonnenen Interessenten diesen Weg weitergingen, zeigt der Blick auf die nächsten Stufen: 3.531 Kontakte nahmen an einem Webinar im Juli teil, aus dem anschließend 233 Terminvereinbarungen hervorgingen. 88 dieser Verkaufsgespräche fanden tatsächlich statt und führten zu 58 Verkäufen. Damit endeten rund 66 Prozent der geführten Gespräche mit einem Abschluss. Bezogen auf die rund 119.000 Euro Werbeausgaben erreichte der neu aufgebaute Vertriebskanal innerhalb der ersten drei Monate einen ROAS von etwa 6,05.
Wachstum entsteht erst, wenn der gesamte Verkaufsprozess mithält
Die Ergebnisse zeigen vor allem, dass zusätzliche Reichweite und neue Leads allein noch keine Skalierung ausmachen. Mit wachsendem Werbebudget steigt auch die Zahl der Interessenten, die anschließend durch den Verkaufsprozess geführt werden müssen. Genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob das zusätzliche Volumen tatsächlich zu weiterem Umsatz führt. Landingpages, Positionierung und Vertrieb müssen deshalb ebenso mitwachsen wie die Reichweite. Schwächen in diesen Bereichen lassen sich durch höhere Werbeausgaben nicht ausgleichen, bei einer steigenden Zahl von Anfragen können sie sogar stärker ins Gewicht fallen.
Für etablierte Unternehmen verschiebt sich damit auch die Aufgabe: Es geht nicht mehr nur darum, möglichst viele neue Interessenten zu gewinnen, sondern die verschiedenen Bereiche auf ein höheres Volumen auszurichten und aufeinander abzustimmen. Genau hier setzt Emilio Donaubauer mit seinem Agentur-Ökosystem an. „Wenn ein Unternehmen schon funktioniert, müssen wir nicht mehr beweisen, dass sich das Angebot verkauft. Dann geht es darum, die vorhandenen Möglichkeiten so zusammenzubringen, dass deutlich mehr daraus entstehen kann“, erklärt er abschließend.
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