
Hohe Leadzahlen, volle Webinarräume und eine scheinbar starke Nachfrage – auf den ersten Blick läuft bei vielen Launches alles nach Plan. Doch genau hier liegt das Problem: Die entscheidenden Umsatzsprünge bleiben aus. Statt klarer Ergebnisse entstehen unberechenbare Prozesse, die sich kaum skalieren lassen. Denn ein High-Ticket-Launch scheitert selten an zu wenig Interesse, sondern daran, dass Aufmerksamkeit nicht konsequent in Vertrauen, Gespräche und Abschlüsse übersetzt wird. Teilnehmer melden sich an, brechen jedoch vor der Kaufentscheidung ab. Gerade bei hochpreisigen Angeboten reicht reine Information nicht aus: Es braucht gezielte Führung, Bindung und Vertrauen über mehrere Kontaktpunkte hinweg. „Die meisten Launches scheitern nicht am Angebot, sondern daran, dass aus Leads keine Abschlüsse werden. Und wenn der Vertrieb das nicht auffängt, bleibt selbst hohe Nachfrage ungenutzt“, erklärt Emilio Donaubauer, Gründer der EmilioMindless GmbH.
„Genau hier entsteht der Unterschied: Ein Launch auf Millionenniveau funktioniert nur, wenn Angebot, Funnel, Betreuung und Vertrieb perfekt ineinandergreifen. Alles andere erzeugt zwar Aufmerksamkeit, aber keine skalierbaren Ergebnisse“, fügt er hinzu.
Der Experte arbeitet gezielt mit fortgeschrittenen Personal Brands, die bereits über ein funktionierendes Angebot, klare Nachfrage und echtes Skalierungspotenzial verfügen. Statt einzelner Maßnahmen versteht sich sein Ansatz als ganzheitliches System. Von Funnel-Konzept und Creatives über Kampagnensteuerung bis hin zur laufenden Optimierung aller umsatzrelevanten Hebel greift jedes Element ineinander. Für ausgewählte Projekte setzt Emilio Donaubauer dabei auf ein Share-Deal-Modell, bei dem neben einem festen Retainer auch eine Beteiligung am erzielten Umsatz vereinbart wird; ein Ansatz, der seine Arbeit direkt an messbare Ergebnisse koppelt. Dass dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, zeigt der Webinarlaunch von Julia Gössler. Es entstand ein mehrwöchiges Live-Format, das klassische Webinarstrukturen bewusst durchbrach und in einem kompakten Zeitraum einen Umsatz von über fünf Millionen Euro erzielte. Maßgebend daran beteiligt war neben der EmilioMindless GmbH ebenso die Firma Brand Brains GmbH mit Geschäftsführer Robin Söder (Founder der Foundersummit), die für Brand und Design zuständig war.
Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH: Ein Webinarlaunch, der eher wie ein Live-Coaching wirkte
Der 5-Millionen-Euro-Webinarlaunch wurde bewusst nicht als klassisches eintägiges Event umgesetzt. Stattdessen entstand ein dreiwöchiges Live-Format mit täglichen Einheiten, die je nach Tag morgens oder abends stattfanden und meist zwei bis drei Stunden dauerten. Für die Teilnehmenden wirkte das Format dadurch weniger wie ein Webinar und deutlich stärker wie ein intensiver Begleitprozess über mehrere Wochen.

Genau darin lag ein zentraler Unterschied. Vertrauen entstand nicht punktuell, sondern entwickelte sich über wiederholte Kontaktpunkte, konkrete Erlebnisse und echte Interaktion. Neben fachlichem Input integrierte das Format bewusst emotionale Elemente wie Trailer, Live-Coachings und direkte Durchbrüche im Austausch mit den Teilnehmenden. Ziel war es, bereits im kostenlosen Zeitraum spürbare Veränderungen zu ermöglichen und das spätere Angebot greifbar zu machen.
„Die entscheidende Veränderung passiert, wenn Menschen nicht nur zuhören, sondern über mehrere Wochen hinweg erleben, wie sich ihre Situation konkret verbessert. Dann entsteht Vertrauen nicht durch Argumente, sondern durch eigene Erfahrungen“, erklärt Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH.
Vom Lead zur Bindung: Wie Tickets und Betreuung den Unterschied machten
Ein entscheidender Hebel lag in der Struktur des Einstiegs. Kombiniert wurden kostenlose Free Tickets mit kostenpflichtigen VIP-Tickets für 27 Euro. Während die Free Tickets für Reichweite sorgten, entstand über das VIP-Ticket bereits vor dem eigentlichen Angebot eine erste bewusste Kaufentscheidung. Insgesamt wurden 10.056 dieser Tickets verkauft – ein klares Signal für Verbindlichkeit innerhalb der Zielgruppe.
Das VIP-Ticket bot neben Aufzeichnungen vor allem persönliche Begleitung. Über WhatsApp standen sogenannte Wachstumsmanagerinnen im direkten Austausch mit den Teilnehmenden, beantworteten Fragen nach den Live-Einheiten und führten sie aktiv durch den gesamten Prozess. Diese Form der Betreuung schuf nicht nur Orientierung, sondern verstärkte die emotionale Bindung bereits vor dem ersten Verkaufsgespräch. „Die Wachstumsmanagerinnen waren kein Support-Tool – sie waren ein zentraler Vertrauenshebel. Sie tauchten nicht erst beim Abschluss auf, sondern bauten bereits vorher Beziehung, Nähe und Orientierung auf“, betont Emilio Donaubauer.
Gleichzeitig lief die Hochstufung vom Free Ticket zum VIP-Ticket über mehrere gezielte Kontaktpunkte – darunter Dankeseiten, E-Mail-Strecken, WhatsApp-Kommunikation und Retargeting, also erneut ausgespielte Werbung an bereits erreichte Interessenten. So entstand ein System, das nicht nur Aufmerksamkeit erzeugte, sondern diese Schritt für Schritt in Engagement und Kaufbereitschaft überführte.
Mehr als eine Million Euro Werbebudget in engem Zeitfenster
Auch beim Werbebudget setzte die EmilioMindless GmbH auf maximale Wirkung statt auf Gleichverteilung. Insgesamt wurden 1.011.097,58 Euro investiert, davon rund 99 Prozent über Meta, während lediglich ein kleiner Anteil in Google Retargeting floss – also erneut ausgespielte Werbung an bereits erreichte Interessenten.
„Es geht nicht darum, möglichst günstige Leads einzusammeln. Entscheidend ist, in der Zielgruppe so präsent zu sein, dass der Launch nicht mehr zu übersehen ist“, erklärt der Experte.
Das Budget wurde gezielt über mehrere Wochen hinweg gesteigert. In der Anfangsphase vom 1. bis 22. März lag der tägliche Einsatz noch bei rund 4.640 Euro. In den darauffolgenden Wochen wurde der Werbedruck schrittweise erhöht – zunächst auf über 20.000 Euro pro Tag, dann auf mehr als 30.000 Euro und schließlich auf Spitzenwerte von rund 44.500 Euro täglich.
Dieser gebündelte Einsatz innerhalb eines klar definierten Zeitfensters sorgte dafür, dass der Launch die Zielgruppe nahezu durchgehend begleitete. Insgesamt wurden 29.563 Leads generiert. Der durchschnittliche Leadpreis lag bei 34 Euro für Free Tickets und bei 100 Euro für VIP-Tickets, wobei die besten Kampagnen deutlich effizientere Werte erreichten. Entscheidend war dabei weniger der einzelne Preis pro Lead als die Fähigkeit, über konstante Sichtbarkeit genügend qualifizierte Interessenten in den Funnel zu bringen.
Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH: Über 5 Millionen Euro Umsatz – und der Engpass lag nicht im Marketing
Am Ende erzielte der Webinarlaunch für Julia Gössler ein Umsatzvolumen von über 5 Millionen Euro. Nach eigener Marktbeobachtung beansprucht Emilio Donaubauer damit einen deutschen Rekord für einen einzelnen Webinarlaunch. Also ein Ergebnis, das nicht über Monate hinweg, sondern in einem kompakten Zeitraum erzielt wurde.

Besonders auffällig ist dabei die Dynamik, die dieser Launch entwickelt hat. Die Nachfrage nach Verkaufsgesprächen war zeitweise so hoch, dass sie operativ nicht vollständig abgebildet werden konnte. „Der größte Engpass war nicht das Marketing – er war der Vertrieb. Wir haben den Launch beendet, weil das Team keine weiteren Gespräche mehr sinnvoll abarbeiten konnte – nicht weil die Nachfrage fehlte“, erklärt Emilio Donaubauer von der EmilioMindless GmbH.
Wenn Nachfrage zur Herausforderung wird
Der Case zeigt, dass große Launches nicht an fehlender Nachfrage scheitern, sondern an der Fähigkeit, diese Nachfrage strukturiert zu verarbeiten. Sichtbarkeit, Vertrauen und Aktivierung sind nur dann wertvoll, wenn sie in ein System eingebettet sind, das auch in der Lage ist, die entstehende Dynamik operativ zu tragen.
Gleichzeitig macht der Launch deutlich, dass skalierbare Ergebnisse nicht durch übertragbare Standardlösungen entstehen. Entscheidend ist die Passung zwischen Personal Brand, Zielgruppe, Angebot und Umsetzung. Genau an dieser Stelle unterscheiden sich einfache Webinar-Funnels von komplexen Systemen, die in kurzer Zeit mehrere Millionen Euro bewegen können.
Der 5-Millionen-Euro-Launch ist damit weniger als Vorlage zu verstehen, sondern vielmehr als Referenz dafür, wie präzise alle relevanten Faktoren ineinandergreifen müssen. Wer diese Abstimmung unterschätzt, riskiert, dass selbst hohe Nachfrage nicht in tatsächliches Wachstum übersetzt wird.
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