Social-Media-Marketing: 5 weitere Social Media KPIs zur Verfolgung der Interaktionen 0 24

Die Wichtigkeit von Social Media als Marketingtool steigt zunehmend. Aus diesem Grund sollte man sich mit sogenannten KPIs auseinandersetzen, um das bestmögliche aus seinem Social-Media-Marketing herausholen zu können. Im letzten Artikel haben wir die KPIs zur Erhöhung der Reichweite beleuchtet. Hier soll es nun um fünf weitere KPIs gehen. Diese können vor allem bei der Erhöhung des Engagements auf Social Media hilfreich sein.
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Social Media KPIs, Key-Perfomance-Indicators, sind Leistungskennzahlen, um die Social-Media-Präsenz zu verfolgen. Im vorangegangenen Ratgeber über Social Media KPIs wurden fünf KPIs angesprochen, die bei der Erweiterung der Reichweite eine Rolle spielen. In diesem Ratgeber soll es nun um fünf Social Media KPIs gehen, die bei dem Wunsch eines verstärkten Engagements ihre Wichtigkeit zeigen.

Fünf Social Media KPIs zur Verfolgung der Interaktionen

Das Engagement meint dabei die Interaktion auf den Social Media Profilen, also wie viele der Follower tatsächlich mit den Posts interagieren. Hierzu zählen Likes oder andere Reaktionen auf die Beiträge, Shares, also das Teilen der Beiträge, die Views und die Kommentare. Die Interaktion auf dem Profil zu erhöhen kann dabei zu einem besseren Verständnis des Feedbacks der Kunden führen: Man kann besser nachvollziehen, wie der Kunde die Produkte oder Dienstleistungen findet. Außerdem ist die Bindung zu den Kunden besser und die Wahrscheinlichkeit, dass man weiterempfohlen wird, steigt. Es folgen fünf Social Media KPIs, die du kennen solltest, wenn du die Interaktion auf deinen Profilen steigern möchtest.

Engagement Rate 

Bei der Engagement Rate spricht man von einer Prozentzahl, die aussagt, wie hoch die Interaktion der Follower auf dem Profil ist. Die Engagement Rate ist also eine Messgröße, die dir zeigt, wie viele deiner Follower tatsächlich mit deinen Posts interagieren. Die Formel lautet wie folgt: Engagement Rate = (Anzahl Interaktionen ÷ Anzahl Fans und Follower) x 100. Sind beispielsweise 90 Interaktionen auf eurem Profil verzeichnet, dem insgesamt 1500 Nutzer folgen, ergibt sich eine Engagement Rate von sechs Prozent. 

Die Analyse dieser Rate kann zum einen bei der Auswahl des Profils für eine Social Media Kampagne sein. Vergleicht man verschiedene mögliche Profile, die für dein Produkt werben sollen, ist das Profil mit der höchsten Engagement Rate, wahrscheinlich auch das mit der größten Zahl an „echten“ Followern und somit auch mit der größten Glaubwürdigkeit und der höchsten Reichweite.

Außerdem könnt ihr mit der Engagement Rate auch eure eigenen Profile miteinander vergleichen. So kann man analysieren, welches Profil am besten bei den Followern und damit bei den potenziellen Kunden ankommt. Was macht ihr bei diesem Profil anders? Unterscheidet sich möglicherweise die Zielgruppe, oder die Art der Ansprache? 

Click-Through Rate

Bei der sogenannten Click-Through Rate spricht man von einer weiteren Kennzahl des Onlinemarketings. Sie gibt die Anzahl aller Klicks auf eine Werbeanzeige an, im Verhältnis zur gesamten Reichweite. Die Formel ist: Click-Through Rate = Klicks ÷ gesamte Reichweite x 100. Wird eine Werbeanzeige beispielsweise auf Instagram 80 Mal angezeigt und dabei zweimal angeklickt, beträgt die Rate 2,5 Prozent. Auch hier ist vor allem ein Vergleich zwischen den verschiedenen Werbeanzeigen möglich. Sollte eine Anzeige besonders schlecht geklickt worden sein, kann man sich damit beschäftigen, ob man die richtige Zielgruppe anspricht oder ob man noch etwas an der Anzeige selbst arbeiten muss. 

Anzahl an Shares / Retweets

Die Zahl der sogenannten Shares gibt an, wie oft ein Post geteilt wurde. Der Vorteil an Shares ist, dass die Posts nicht nur die eigenen Zuschauer erreicht, sondern auch die Reichweite anderer Nutzer. So können andere Zielgruppen erreicht werden und sehr schnell die eigene Reichweite erhöht werden. 

Anzahl der Kommentare

Auch die Anzahl der Kommentare unter den Beiträgen zählt zu den Interaktionen. So kann man beispielsweise auf Facebook ganz neuen Nutzern angezeigt werden. Allerdings sollte man bei Kommentaren auf die Tonalität achten. Dieser Social Media KPI wurde im vorangegangenen Ratgeber bereits vorgestellt. Ist der Autor des Kommentars glücklich, oder beklagt er sich? Darauf sollte man auf jeden Fall eingehen. 

Anzahl der Reactions / Likes

Die Anzahl der Reaktionen auf einzelne Posts ist ein guter Indikator, um den Wachstum des Profils zu beobachten und zu sehen, ob sich die Qualität der Beiträge verbessert. Die Reaktionen der Follower ist dafür ein gutes Anzeichen: Sollte die Zahl sinken, weiß man, dass entweder das Interesse sinkt oder die Qualität der Beiträge nicht ausreicht. Steigt allerdings die Zahl, weiß man, dass die Beiträge gut ankommen und man auf dem richtigen Weg ist.

Diese fünf KPIs helfen, einen Blick auf die Interaktionen zu werfen und ihre Entwicklung zu beobachten. Allerdings gibt es noch weitere KPIs mit anderen Zielen. Welche das sind, kannst du in den kommenden Artikeln zum Thema Social-Media-Marketing: 5 KPIs.

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Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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