Wie Deniz Akpinar trotz Fachkräftemangel qualifizierte Mitarbeiter findet 0 359

Zwar könnte die Auftragslage im Handwerk besser kaum sein, aber den Betrieben fehlt es eklatant an qualifizierten Mitarbeitern. Deniz Akpinar von fach.digital hat diese Herausforderung früh verstanden und unterstützt Handwerksbetriebe dabei, gutes und zuverlässiges Fachpersonal zu gewinnen. 

Die bisherigen Methoden der Mitarbeitergewinnung haben so langsam ausgedient. Das merken auch immer mehr Handwerksbetriebe. Ob über Stellenportale, Zeitungsanzeigen, Personalvermittler oder gar die Agentur für Arbeit – diese Methoden führen nicht mehr zu qualifizierten Fachkräften. Wie aber findet man als Handwerksbetrieb heute Wunschmitarbeiter? Darauf hat Deniz Akpinar von fach.digital eine klare Antwort: „Die Lösung liegt in den sozialen Netzwerken. Denn dort halten sich alle wichtigen Personen auf – und vor allem auch jene, die gar nicht aktiv nach einem neuen Job suchen, aber durchaus wechselwillig sind. Schließlich gibt es eine Reihe an Menschen, die zum Beispiel unzufrieden mit der gegenwärtigen Arbeitssituation, dem Gehalt oder der Atmosphäre sind.“ 

Deniz Akpinar ist Experte für Recruiting im Handwerk und der Gründer der Agentur fach.digital. Mit seinem Team der fach.digital erstellt er individuell abgestimmte Kampagnen in den sozialen Medien für Handwerksbetriebe. Wenn potenzielle Fachkräfte dann die Werbeanzeigen sehen, weckt das ihr Interesse für den jeweiligen Arbeitgeber. Dazu ist es allerdings von großer Wichtigkeit, dass eine Werbeanzeige genau ins Herz der Kandidaten trifft. 

Deniz Akpinar ist der Gründer von fach.digital. Er ist zusammen mit seinem Team erfahrener Experte für Recruiting im Handwerk.

Deniz Akpinar erklärt wie Social Recruiting bei fach.digital funktioniert

Um dies zu erreichen, schaut Deniz Akpinar von fach.digital zunächst, welche Vorteile der suchende Handwerksbetrieb der neuen Fachkraft überhaupt bieten kann. Dazu werden viele Gespräche mit der Betriebsleitung und mit den Mitarbeitern geführt. Dabei werden unter anderem folgende Punkte ausgelotet:

  • Ziele des Handwerksunternehmens
  • Meinungen der Arbeitnehmer
  • Wie wohl fühlen sich die Mitarbeiter in der Firma?
  • Stimmung im Betrieb
  • Was sollte verbessert werden?

Aus den Erkenntnissen werden die Vorteile und die Einzigartigkeit des betrachteten Handwerksbetriebs fixiert.

„Erst, wenn man das Unternehmen wirklich verstanden hat, kann damit begonnen werden, neue Fachkräfte an Bord zu holen.“

Deniz Akpinar von fach.digital ist schon lange dabei

Schon als er sein Abitur machte, beschäftigte sich Deniz Akpinar intensiv mit sozialen Medien und übernahm erste Aufträge im Webdesign. So war es nur folgerichtig, dass Deniz Akpinar sich danach für das Marketing-Studium entschied und nach Abschluss des Studiums in kleinen und mittelständischen Agenturen tätig war. Dies alles bildete schließlich das Grundgerüst für seine Selbstständigkeit und die Gründung von fach.digital.

Kurz gefragt: Deniz Akpinar über die Akzeptanz und Wichtigkeit von digitalen Lösungen und seine Vorgehensweise

Deniz Akpinar, herzlich willkommen im OnlineMarketingMagazin. Ist das Thema Recruiting via Social Media inzwischen bei den Handwerksbetrieben angekommen?

Noch ist es nur ein Bruchteil der deutschen Handwerksbetriebe, die Personalgewinnung mit sozialen Medien betreiben, und von diesen ist es wiederum nur ein sehr kleiner Teil, der wirklich durchdachte, auf die Zielgruppe zugeschnittene Kampagnen startet. Nein, Social Media ist bei Handwerkern noch kein ausgeprägter Trend. Das möchten mein Team der fach.digital und ich gerne vorantreiben und mit den Betrieben gemeinsam diesen Weg gehen. 

Gibt es denn so etwas wie ein Bewusstsein für Social Recruiting bei Handwerksunternehmen?

Zumindest ahnen immer mehr Handwerksunternehmen, dass auch ihre Zukunft im Social Recruiting liegt. Wir von fach.digital unterstützen diese Entwicklung nach besten Kräften und zeigen den Unternehmen, wie ihre Strategie zumindest erst einmal für einen Jahreszeitraum aussehen sollte. Wir setzen dabei auf kontinuierliche Präsenz.

Deniz Akpinar von fach.digital
Deniz Akpinar von fach.digital kann den Handwerksunternehmen schnell ihre Vorbehalte gegenüber den Sozialen Medien nehmen.

fach.digital hilft Vorurteile aus dem Weg zu räumen

Deniz Akpinar, gibt es bei den Betrieben auch bestimmte Vorbehalte, auf die ihr immer mal wieder trefft?

Da bei den meisten Betrieben schon so lange Zeit gar keine Bewerbung mehr ins Haus geflattert ist, scheinen einige inzwischen mit Vorstellungsgesprächen überfordert zu sein. Darüber hinaus haben manche Geschäftsführer richtiggehend Angst vor dem Aufwand für eine Social-Media-Kampagne. Dabei übernimmt doch gerade fach.digital diese ganze Arbeit. Andere wieder meinen, dass die Handwerker, die sie suchen, kaum in sozialen Medien unterwegs sind. Das ist natürlich nicht wahr, denn ich selbst kenne Menschen in allen Altersklassen, die fast täglich auf Facebook unterwegs sind.

Wie genau geht ihr vor, wenn ein Kunde mit euch zusammenarbeitet?

Im ersten Schritt analysieren mein Team der fach.digital und ich gemeinsam mit unseren Kunden, welche offenen Stellen es gibt. Außerdem betrachten wir detailliert die Zielgruppe, sowie deren Wünsche, Erwartungen und mögliche Wechselmotive. Anhand dieser Informationen geht es dann an die Vorteile, die ein Betrieb Kandidaten bietet. Schließlich sollen sie sich von anderen Betrieben in ihrer Region abheben. Ist dieser Schritt erfolgt, erstellen wir Stellenanzeigen, die allen wechselwilligen und passiv suchenden Personen über Social Media angezeigt werden. Täglich sehen dann eine Vielzahl an Menschen, die ernsthaft interessiert sind, die Anzeige. Im dritten Schritt bewerben sich genau diese und durchlaufen einen einfachen Bewerbungsprozess. So erhalten unsere Kunden innerhalb weniger Tage die ersten Bewerbungen von ihren Wunschmitarbeitern. 

fach.digital: Social Media als große Chance begreifen 

Deniz Akpinar, das Jahr neigt sich zügig dem Ende zu und ein neues wartet. Was wünschst du dir für 2022 mit fach.digital und für die Handwerksbranche?

Handwerksbetriebe sollen verstehen, dass soziale Netzwerke nicht als Instrument für Schnellschüsse dienen, auf die man nur zurückgreift, wenn es gerade einen akuten Bedarf gibt. Vielmehr sollen sie die sozialen Medien als eine große Chance begreifen, mithilfe derer sie sich zum einen als attraktiver Arbeitgeber positionieren können. Zum anderen kann man über diesen Weg langfristig eine Omnipräsenz bei sehr guten Fachkräften aufbauen. So wird man dauerhaft und planbar die erste Adresse für die besten Kandidaten auf dem Markt. Hierfür entwickeln wir als Agentur Strategien. Es geht dabei aber keineswegs darum, „einfach mal ein wenig auf Facebook aktiv zu werden und mit Glück ein oder zwei Fachkräfte einzustellen.“ Unsere Methoden sind von Beginn an auf langfristige Partnerschaften ausgelegt. 

Deniz Akpinar von fach.digital
Laut Deniz-Akpinar von fach.digital, stehen die Soziale Netzwerke als Kanal für Recruiting und Employer Branding „noch ganz am Anfang“.

Deniz Akpinar über die Zukunft von Social Recruiting 

Wie schätzt du in Zukunft die Bedeutung eurer Arbeit von fach.digital ein?

Soziale Netzwerke als Kanal für Recruiting und Employer Branding stehen noch ganz am Anfang. Aktuell befinden wir uns in einer Phase, in der man das als „Trend“ wahrnimmt. Deshalb nehmen viele Betriebe es noch nicht ernst. Vielleicht probieren sie zwei oder drei Monate die Zusammenarbeit mit irgendeiner Agentur aus. Wenn dann nicht die gewünschten Ergebnisse vorliegen, geben sie auf, ganz nach dem Motto „Immerhin haben wir es mal probiert, aber gebracht hat es nichts.“ Wir bei fach.digital sind dagegen der Meinung, dass wir uns in einer Zeit befinden, wo sich die Spreu vom Weizen trennen wird. Wer jetzt wirklich mit investiert, eine dauerhafte Sichtbarkeit aufbaut und sich dadurch auch als Arbeitgeber weiterentwickelt, der wird über Jahre hinweg einen klaren Wettbewerbsvorteil haben.

Du bist Unternehmer im Handwerk und möchtest durch innovative Strategien zu den Fachkräften finden, die zu deinem Betrieb passen?

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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