Berthold Schöllhorn von Blaugold: Als Unternehmer die eigenen Steuern steuern 0 102

Berthold Schöllhorn ist der Gründer und Geschäftsführer der Blaugold GmbH. Er berät Selbständige und Unternehmer bei der richtigen Gestaltung der Steuern. Im Interview hat er uns erzählt, warum das Thema Steuergestaltung bereits für Start-ups eine große Rolle spielt, was bei der Umwandlung in eine GmbH zu beachten ist und warum jetzt der beste und vor allem dringende Zeitpunkt für jeden Unternehmer ist, einen Steuergestalter als Experten hinzuzuziehen.
Berthold Schöllhorn von Blaugold

Viele Unternehmer sehen sich mit einer viel zu hohen Steuerlast konfrontiert – und das, obwohl sie mit ihrem Steuerberater zusammenarbeiten und in ihren Augen alles richtig machen. Dabei kursiert unter den meisten die Einstellung, gegen die hohen Steuern könne man einfach nichts tun und sie nehmen die Steuersätze trotz ihrer harten Arbeit hin. „Was sie dabei nicht wissen ist, dass sie ihre Steuern selbst gestalten können“, erklärt Berthold Schöllhorn, Geschäftsführer der Blaugold GmbH. Mit seinem Team aus Steuerarchitekten hat er sich deshalb auf die Steuergestaltung für Unternehmen im Mittelstand spezialisiert. Dabei beraten und begleiten sie ihre Kunden durch alle Phasen der unternehmerischen Entwicklung. 

Zu Beginn analysiert das Team die individuelle Steuersituation ihrer Kunden, passt sie mit den Unternehmenszielen ab und entwirft zuletzt dafür maßgeschneiderte Lösungen. So sind die Unternehmen steuertechnisch optimal aufgestellt und können sich mit ihrem Kerngeschäft ungestört auf Erfolgskurs begeben. Von der Gründung einer Holding, über die Beratung rund um Immobilien oder die Entscheidung für eine Stiftung – Berthold Schöllhorn und die Experten der Blaugold GmbH kennen die steuerlichen Kniffe und wissen, wie Unternehmen Steuern langfristig und intelligent sparen können. Und er ist sich sicher: „Steuergestaltung kostet zwar, spart aber auch jedes Jahr richtig viel Geld!“ Wie sein Konzept aussieht, hat er uns heute näher erklärt.

Berthold Schöllhorn von der Blaugold GmbH im Interview!

Berthold Schöllhorn, herzlich willkommen im OnlineMarketingMagazin. Steuerberatung ist ja ein relativ weitgefasster Begriff, da gibt es viele Spezialisierungen. Was genau zeichnet Blaugold aus?

Wir, von der Blaugold GmbH, sehen uns als Steuerarchitekten. Spezialisiert sind wir dabei auf die Steuergestaltung bei Holdingstrukturen, Stiftungen, in den Bereichen Immobilien und Krypto. Blaugold baut steueroptimierte Strukturen für alle, die an ihrer Steuersituation etwas ändern möchten. Dazu gehören die unterschiedlichsten kleinen und mittelständischen Unternehmen, darunter zum Beispiel Einzelunternehmer und Coaches.

Berthold Schöllhorn von Blaugold
Berthold Schöllhorn ist der Gründer von der Blaugold GmbH.

Krypto – ein interessantes Thema. Das ist doch eigentlich nur eine Art Aktie, oder ist dabei etwas zu beachten?

Es gibt ganz verschiedene Anlageklassen mit Krypto, zum Beispiel Staking oder (Liquidity) Mining. Mit jeder Form oder jedem Invest muss dabei anders umgegangen werden. Wenn Bitcoins langfristig gehalten werden, kann es am besten sein, sie im Privatvermögen zu belassen, beim Mining aber könnte es eventuell besser in der Holdingstruktur sein oder in der Stiftung. Wie beim Kauf einer Immobilie muss ich genau abwägen, in welchem Teil meines Unternehmens es steuerlich die meisten Vorteile bringt. Viele denken darüber gar nicht nach. Wir bieten deshalb spezielle Steuercoachings zu dem Thema an. 

Beim Trading gibt es seit diesem Jahr große Probleme bei der Verlustverrechnung. Mit der richtigen Struktur ist das jedoch kein Problem. Wir müssen uns immer den Einzelfall anschauen. Krypto ist auch bei Blaugold selbst ein großes Thema. Das ist unser Motto:

„Alles, was wir beraten, leben wir selbst vor.“

Auch wir investieren – und das können wir unseren Kunden dann ebenso vermitteln.

Die Steuern als Unternehmer selbst gestalten

Jeder Unternehmer oder Selbstständige hat irgendwann einmal einen Steuerberater aus der Nachbarschaft engagiert. Das funktioniert dann aber nicht immer so gut, wie es sollte. Erzähl mal so ein bisschen, was Unternehmer instinktiv falsch machen, wenn sie sich einen Steuerberater suchen.

Von „falsch machen“ würde ich nicht sprechen. Die normalen Steuerberater schauen immer auf die vergangenen zwei, drei Jahre. Sie haben ihre Fristen, machen die Buchhaltung und Jahresabschlüsse – und das machen sie auch gut. Aber Steuergestaltung bieten 90 bis 95 Prozent von ihnen nicht an, weil sie dafür gar keine Zeit haben. Vielleicht haben sie auch keine Ideen, wie man Steuern sparen kann oder wie sie dem Mandanten eine Struktur zeigen und sagen können, was überhaupt alles möglich ist. Was nützt mir eine Holdingstruktur, was kann eine Stiftung? Und wo muss ich in die Immobilie investieren, um die steuerlichen Vorteile mitzunehmen? Ein Steuerberater muss nicht das Komplettpaket mitbringen. Aber gerade deshalb ist es ganz wichtig, für die Strategieberatung noch einen weiteren Experten an der Hand zu haben. Wir bieten deshalb auch an, den Steuerberater unserer Kunden im Prozess mitzunehmen. 

Berthold Schöllhorn von Blaugold
Berthold Schöllhorn hat bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gelernt.

Der Denkfehler der meisten ist es, dass an der Steuer nichts gemacht werden kann. Unsere Mandanten von Blaugold gehen einmal im Jahr zum Steuerberater, der ihnen sagt: Du hast richtig viel gearbeitet, jetzt muss du auch kräftig Steuern zahlen. Sie haben das bisher einfach hingenommen. Sie wissen aber nicht, dass sie als Unternehmer ihre Steuern selbst gestalten können. Viele denken, sie müssen ohnehin zahlen. So ist das nicht. Ich habe bei einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften gelernt. Da habe ich gesehen, wie es die Großen machen; wie die Konzerne aufgebaut sind und wie sie Steuern sparen. Das wenden wir bei Blaugold nun für den Mittelstand und die kleinen Unternehmer an. Steuergestaltung kostet zwar, spart aber auch jedes Jahr richtig viel Geld.

Vorurteile in der Branche

Gibt es dir gegenüber auch gewisse Vorurteile, was die Gestaltung von Steuern oder Steuermodelle angeht? Oder sind alle offen für das Thema?

Die Unternehmer, die zu uns kommen, haben sich vorher schon informiert und wissen, was möglich ist. Sie sind uns gegenüber demnach offen eingestellt. Steuerberater hingegen sind eher skeptisch, weil sie meistens von einer Vollausschüttung ausgehen. Wer alles ausschüttet und sich ein maximales Gehalt auszahlt, steht nach einer Steueroptimierung wieder am Anfang und zahlt den Spitzensteuersatz. Das Thema habe ich schon einigen Steuerberatern erklärt: Es ist nicht sinnvoll, alles aus einer Stiftung oder Holdingstruktur auszuschütten. Wer thesauriert, also die Gewinne im Unternehmen belässt, hat hingegen einen riesigen Effekt. Dann kannst du richtig Steuern sparen und fast netto reinvestieren. Man muss umdenken. Ich schütte nicht maximal aus, sondern so, dass ich gut leben kann.

Die Steuergestaltung ist auch für Start-Ups von Bedeutung

Und wie ist das bei jungen Unternehmen, die ja in der Regel sehr schnell wachsen? Sollten sie sich über das Thema Steuergestaltung auch schon Gedanken machen?

Zu unseren Kunden von Blaugold zählen einige Start-Ups, die ziemlich schnell explodieren. Der erste Schritt ist es, auf die Gemeinde zu gehen und ein Gewerbe anzumelden. Dann bist du Einzelunternehmer und legst los, das Unternehmen explodiert im ersten oder zweiten Jahr. Spätestens dann sollte über eine Steuergestaltung nachgedacht werden. Man hat dann ziemlich schnell den Spitzensteuersatz von 45 Prozent erreicht.

„Wenn du zu Blaugold kommst, können wir dein Unternehmen noch acht Monate rückwirkend in eine GmbH umwandeln und den Steuersatz auf etwa 30 Prozent reduzieren.“

Das ist schon wahnsinnig viel. Es kann sein, dass sich diese Umstellung im ersten Jahr nur wenig rechnet, vielleicht auch erst im zweiten Jahr. Aber wer weiß, ob in drei, vier oder fünf Jahren mal ein Verkauf ansteht? Dann hast du schon ordentlich Steuern gespart. Beim Verkauf ist auch eine Holdingstruktur wahnsinnig wichtig. Wer eine GmbH in einer Holding verkauft, spart noch einmal richtig viel Geld. Du zahlst dann 1,5 Prozent Steuern, ohne Holdingstruktur bis zu 45 Prozent. 

Berthold Schöllhorn von Blaugold
Berthold Schöllhorn von der Blaugold Gmbh möchte, dass seine Kunden Steuern nicht mehr als nervige Last sehen.

Berthold Schöllhorn konnte mit seiner Blaugold GmbH schon viele Transformationen bewirken

Ihr habt ja schon einige Transformationen begleitet. Was sind die größten Effekte, die ihr dabei erlebt habt und wann treten sie in der Regel ein?

Ein Einzelunternehmer, der zu uns kommt und 100 bis 200.000 Euro Gewinn macht, spart im ersten Jahr schon richtig Steuern. Je mehr du verdienst, umso mehr sparst du. Unsere Kunden lieben es, ihre Steuern selbst in die Hand zu nehmen und diese Struktur auch zu leben. Sie können alles mitgestalten und sehen das Thema Steuern nicht mehr als nervige Last, die einmal im Jahr ansteht. Das ist der Effekt, den jeder unserer Kunden von Blaugold mitnimmt. Bei uns läuft alles digital und ortsunabhängig, was ein angenehmes Arbeiten ermöglicht.

Abgesehen von der Gestaltung und dem Bau von Strukturen: Es gibt ja auch viele Möglichkeiten, Steuern im Tagesgeschäft zu sparen, Stichwort Firmenwagen. Beratet ihr bei Blaugold auch dazu, was überhaupt alles steuerlich absetzbar ist und welche Modelle es da gibt? 

Bei uns gibt es als zusätzliches Angebot den Blaugold Tax Club. Das ist eine Sechsmonatsbetreuung, sowohl für erfahrene Geschäftsführer als auch für Unternehmer, die noch am Anfang stehen. Dabei geht es um genau diese Themen. In der strategischen Beratung lernst du als Geschäftsführer, was du beachten musst und welche Steueroptimierungsmöglichkeiten es gibt. Außerdem erfährst du alles zu Gestaltungen, Geschäftsfragen, Stiftungen mit Vermietungsmodell und vielen anderen Punkten. Wir bieten dahingehend zum Beispiel auch Live-Calls an.

Das ist bei der Umwandlung in eine GmbH zu beachten

Die Umwandlung in eine GmbH zählt zu eurem Kerngeschäft. Bei einer Transformation kann nun einiges schiefgehen, Stichwort stille Reserven. Steuerberater kennen sich – zumindest in der Theorie – auch damit aus. Was ist es dann, das Steuerarchitekten wie Blaugold dabei so wertvoll macht?

Es ist genau so, wie du sagst: Bei Umwandlungen geht es wirklich ans Eingemachte. Wenn du zum Beispiel eine Immobilie in deinem Unternehmen falsch überträgst, zahlst du einfach mal bis zu sechs Prozent Grunderwerbssteuer für nichts und wieder nichts. Auch die Sperrfristen bei Einbringungen müssen beachtet werden. Ansonsten geht es an die stillen Reserven, was richtig teuer werden kann. Die Umwandlung in eine GmbH ist auch nicht immer die ideale Lösung. Vielleicht passt eine Anwachsung oder eine Ausgliederung ja viel besser? Es gibt ganz verschiedene Wege in eine steueroptimierte Struktur. Die Stiftung zum Beispiel ist ein sehr interessantes Modell für Leute, die weniger als 50 Prozent Anteile an ihrer GmbH haben und gar nicht in eine GmbH – Holdingstruktur kommen. 

Da würde der qualifizierte Anteilstausch gar nicht funktionieren. Diese ganzen steuerlichen Kniffe weiß ein normaler Steuerberater nicht, weil er nicht täglich damit zu tun hat. Den steueroptimierten Weg in eine Struktur zu finden, ist wirklich eine Expertise, die man sich über Jahre aneignen muss. Ansonsten kommt zwei Jahre später das Finanzamt und schmeißt alles über den Haufen. Das kostet dann richtig viel Geld. Daher sollten schon richtige Umwandlungsexperten herangezogen werden. 

Berthold Schöllhorn von Blaugold
Berthold Schöllhorn ist Experte, wenn es um das Thema Rechtsgesellschaften geht.

Die Vorteile der Holding ausschöpfen

Und warum empfiehlst du Unternehmern, noch eine Ebene über der GmbH zu schaffen? Welchen Sinn hat eine Holding?

Mit dem Weg in eine GmbH hast du schon den ersten richtigen Schritt gemacht. Du bist von der privaten Einkommenssteuerseite auf die Körperschaftssteuerseite gerutscht, hast dir den Steuervorteil also schon geholt. Wenn du Unternehmer bist und richtig Gas geben willst, brauchst du aber eine Holding. Erstens hast du dann eine Haftungsbeschränkung. Das heißt, du ziehst dein ganzes Kapital „nach oben“ in die Holding. Die Holding ist deine eigene Bank, deine Renten-GmbH. Sollte dann „unten“ in der operativen GmbH mal etwas schieflaufen und die GmbH insolvent gehen, sind nur die 25.000 Euro Stammkapital ruiniert. Das Geld in der Holding ist noch da und die Holding kann direkt die nächste Firma gründen. Und zweitens kann es ja sein, dass du deine GmbH nach einigen Jahren verkaufen willst. 

Dann verkaufst du nicht als GmbH-Gesellschafter, sondern deine Holding verkauft die operative GmbH. Dann zahlst du für den Verkauf nur 1,5 Prozent Steuern statt circa 25 Prozent und kannst wieder investieren. Kein ambitionierter Unternehmer kommt an einer Holding vorbei. In manchen Fällen bietet sich auch eine Stiftung als Holding anstatt der GmbH an. Dabei gibt es einige individuelle Punkte, die man im Gespräch klären muss. Eine GmbH ist sehr flexibel, eine Stiftung hat wieder andere Vorteile. 

Einer der Vorteile einer Stiftung zeigt sich zum Beispiel bei der Weitergabe des Unternehmens an die nächste Generation. Wie hängt das zusammen?

Die Stiftung ist eine eigene Rechtspersönlichkeit. Sie wird nicht vererbt, sondern du gibst einfach den Vorstandsvorsitz der Stiftung weiter. Das hat Vorteile hinsichtlich der Erbschaftsteuer. Ein weiterer Punkt ist das Thema Asset Protection, was dein Vermögen sichert. Bei einer GmbH ist es anders, da kann beim Vererben die Erbschaftssteuer anfallen, auch wenn es bei Betriebsvermögen Vergünstigungen gibt. Man kann zum Beispiel auch eine Holdingstruktur haben und die Stiftung nebenan, in der man in Immobilien und Aktien investiert. Das ist auch eine sehr gute Strategie: Du könntest in Privatinsolvenz gehen, deine Stiftung bleibt davon aber unberührt. 

Berthold Schöllhorn
Mit Hilfe von Blaugold haben die Kunden von Berthold Schöllhorn immer eine aktuelle Buchhaltung.

Die Liquidität im Blick haben

Woran merke ich denn als Leser dieses Interviews, ob mein Steuerberater das Thema Steuerstruktur drauf hat? Kann ich das selbst herausfinden oder macht es immer Sinn, mit euch zu sprechen?

Mit Blaugold in einer Strukturberatung herauszufinden, was für dich optimal ist, macht immer Sinn. Wie schon gesagt haben die meisten Steuerberater in der Steuergestaltung keine großen Erfahrungen. Ich denke, dass die meisten Kollegen auch ehrlich antworten, wenn sie danach gefragt werden. Wir hingegen machen ja den ganzen Tag nichts anderes. Der andere Steuerberater kann aber von uns soweit mit einbezogen werden, dass er das Unternehmen nach der Umwandlung gut weiter begleiten kann.

Wenn mein Unternehmen schnell wächst, weiß ich anfangs nicht, was auf dem Konto jetzt mir gehört und was noch versteuert werden muss. Was kannst du zu den Punkten Liquidität und Investitionen sagen?

Es ist wichtig, die eigene Buchhaltung immer aktuell zu halten und auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn du deine Jahresabschlüsse erst nach zwei, drei Jahren machst, kann dich das richtig einholen und der Genickbruch sein. Dann kommen eine fette Nachzahlung und vielleicht noch eine nachträgliche Vorauszahlung für das vergangene Jahr. Der Steuerberater kann sagen, was an Vorauszahlungen zu erwarten ist. Bei einer GmbH ist das einfach: Da habe ich in Deutschland eine Art Steuer-Flatrate mit maximal 30 Prozent, die auch noch mal weniger werden kann – mit der richtigen Steuergestaltung. 

Berthold Schöllhorn
Berthold Schöllhorn hatte schon früh den Wunsch, Steuerberater zu werden.

Der Weg von Berthold Schöllhorn und seiner Blaugold GmbH

Zum Schluss noch etwas zu dir persönlich. Wie bist du überhaupt zu diesem Beruf gekommen? Du hast bei den Big Four gearbeitet. Normalerweise sind KPMG oder EY ja schon das Ende der Karriereleiter. Du hast dich danach selbstständig gemacht. Wie kam das?

Mein Berufswunsch kam schon ganz früh. Mein Vater war schon Unternehmer, als ich noch klein war. Einmal im Jahr kam das Finanzamt und da habe ich immer mitbekommen, wie er sich über die hohen Steuern geärgert hat. Er hat gut verdient, hatte aber auch einen Steuerberater, der ihn dahingehend nicht beraten hat. Ich wollte meinem Vater helfen und selbst Steuerberater werden. So kam ich in diese Branche. Nach dem Studium wollte ich nicht in einer kleinen Wald-und-Wiesen-Kanzlei arbeiten, sondern von den Großen lernen und mich dann selbstständig machen. Wenn jemand gestalten kann, dann die Big Four. So habe ich drei der Big Four in meinem Werdegang erlebt und große Erfahrung sammeln können. Und letztendlich, durch diese Erfahrungen, konnte ich auch meinem Vater helfen und seinen Steuersatz reduzieren.

Wie sehen deine Ziele mit Blaugold aus? Und wie schätzt du die Zukunft für Unternehmer ein? Unter vorgehaltener Hand wird ja bereits von einer Steuererhöhung gemunkelt. Denkst du, jetzt ist der richtige Moment, die Steuergestaltung anzugehen?

Egal, welche Regierung wir im Herbst bekommen: Wenn die Corona-Krise hoffentlich bald vorbei ist, muss das alles jemand bezahlen. Sicher wird es Anhebungen der Spitzensteuersätze geben, dafür braucht man keine Glaskugel. Deshalb ist es umso wichtiger, einen Steuergestalter an der Hand zu haben. Wenn der Steuersatz für Einzelunternehmer irgendwann bei 50 Prozent liegt, muss die Hälfte des Gewinnes abgegeben werden. Ein Steuergestalter zeigt dir die richtigen Steueroptimierungsmodelle, wo es Lücken gibt und berät dich auch im Thema Asset Protection. Das ist das nächste große Ding, das kommen wird. Auch Krypto ist ein Thema, das immer relevanter werden wird. Unser Ziel von Blaugold ist es, dem Mittelstand eine steuerliche Bildung zu geben. Zu zeigen, dass Steuern nichts sind, was nebenbei läuft. Steuern sind Chefsache.

Du wünschst dir auch für dein Unternehmen eine ganzheitliche und individuelle Beratung für deine steuerliche Aufstellung ?

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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content.

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