Justin Böttger: Effiziente Mitarbeitergewinnung mithilfe der sozialen Medien  0 69

Justin Böttger ist Experte für Mitarbeitergewinnung in der Handwerksbranche. Mithilfe von Onlinemarketing findet er für suchende Betriebe qualifizierte Mitarbeiter. Welchen Vorurteilen er in seinem Beruf begegnet, wie seine Strategie funktioniert und welche Zukunftsaussichten er für die Handwerksbranche sieht, verrät er uns in diesem Interview.

Für Handwerksbetriebe ist es eine große Herausforderung, gute Fachkräfte zu finden. Der vorherrschende Fachkräftemangel verstärkt dieses Problem noch. Laut einer aktuellen Studie des Kompetenzzentrum Fachkräfte (Kofa) am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) fehlen dem Handwerk knapp 65.000 Fachkräfte. Auf der Suche nach neuen Mitarbeitern für die zu besetzenden Stellen kommt man mit den bisher bekannten Methoden allerdings nicht mehr weit: Zeitungsanzeigen bringen kaum noch Bewerber. Personalvermittler bieten ihre Kandidaten meist noch weiteren Konkurrenten an. Und auf Stellenportalen melden sich nur diejenigen Interessenten, die aktiv nach einem neuen Job suchen. Justin Böttger hat dieses Problem im Familienbetrieb erleben müssen und eine Lösung gefunden. Als Gründer der EGROMA GmbH hat Justin Böttger eine Strategie entwickelt, wie man auch heute noch qualifizierte Mitarbeiter gewinnen kann.

Diese Unterstützung leistet er mit seinem Team erfolgreich seit einigen Jahren. Die EGROMA-Methode besteht dabei aus drei Schritten: Sichtbarkeit, Qualifizierung und Einstellung. Innerhalb weniger Wochen können die Betriebe so die freien Stellen mit Fachpersonal besetzten. Wie genau er die EGROMA-Methode mit den Handwerksbetrieben umsetzt, hat uns Justin Böttger heute erklärt. 

Justin Böttger von der EGROMA GmbH im Interview!

Herzlich willkommen im OnlineMarketingMagazin, Justin Böttger! Du bist selbst Handwerker. Wie kam es schließlich zu deinem Interesse für das Thema Mitarbeitergewinnung in Handwerksbetrieben? 

Mich interessiert schon lange das Thema Onlinemarketing. Damit habe ich mich bereits parallel zu meiner Ausbildung beschäftigt. Anfänglich habe ich meine Fähigkeiten auf dem Gebiet  Finanzdienstleistern angeboten. Dabei drehte es sich darum, Vertriebspartner zu finden. Es stand also auch eine Art von Mitarbeitergewinnung im Mittelpunkt dieser Tätigkeit.

Ich habe dann bemerkt, dass mein Vater in seinem Betrieb große Schwierigkeiten hatte, gute Mitarbeiter zu bekommen. Wir haben also miteinander gesprochen, ob es sinnvoll sein könnte, meine Methoden auf seinen Betrieb für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik anzuwenden. Gesagt, getan, wir wagten den Versuch – mit großem Erfolg. Der Testdurchlauf funktionierte hervorragend. Innerhalb von drei Wochen hatten wir 18 Bewerber und konnten letztendlich zwei Fachkräfte einstellen.

Aufgrund dieser Erfahrung habe ich mir gesagt: Wenn ich ein großes Problem in meiner eigentlichen Branche lösen kann, sollte ich mich ganz darauf konzentrieren. Seitdem unterstützen wir mit EGROMA gute Handwerksbetriebe dabei, ihren Mangel an qualifizierten Fachkräften zu beheben und Mitarbeiter langfristig an sich zu binden.

Mit der EGROMA GmbH gewinnt Justin Böttger qualifizierte Mitarbeiter für Handwerksbetriebe.

Aus diesem Grund finden Handwerksbetriebe keine Fachkräfte

Wie sieht das Problem für die Handwerksbetriebe genau aus? Warum finden sie keine Fachkräfte? 

Der Fehler liegt darin, dass sie nur die aktiv suchenden Bewerber ansprechen. Das bedeutet, dass sie beispielsweise auf StepStone inserieren, sich bei der Agentur für Arbeit eintragen oder ihr Angebot auf der eigenen Website hinterlassen. Auf diese Weise erreicht man lediglich Leute, die bewusst nach einer Stelle Ausschau halten und viel Zeit in die Suche investieren. Unsere Herangehensweise unterscheidet sich in diesem Punkt wesentlich. Indem wir Job-Anzeigen ausspielen, erreichen wir auch die passiv suchenden Bewerber. Das sind Menschen, die mit ihrem Chef oder den Kollegen unglücklich sind, die sich eine bessere Bezahlung wünschen oder nicht mehr die ganze Woche auf Montage sein möchten. 

Sie sind also unzufrieden, haben aber noch nicht die Phase erreicht, in der sie dringend die Stelle wechseln wollen und somit aktiv suchen. Dank unseres Konzeptes sprechen wir mit der EGROMA GmbH also die Fachkräfte an, die sich in zwei oder drei Monaten ohnehin bewerben würden – nur dass es an diesem Punkt noch keine Konkurrenzstellenanzeigen gibt. Mit unserer Aktivität weisen wir sie auf ihren Wechselwunsch hin und „schubsen“ sie einfach ein bisschen in die entsprechende Richtung.

So finden Justin Böttger und sein Team von EGROMA qualifizierte Bewerber

Wie geht das Ansprechen konkret vor sich? Besorgt ihr euch Telefonnummern und ruft die Leute an oder kontaktiert ihr sie über LinkedIn? Wo kann man den Handwerkern begegnen?

Wir nutzen bei EGROMA Social Media, indem wir dort Werbung schalten. Hauptsächlich läuft es über Facebook und Instagram, weil wir gemerkt haben, dass wir bei diesen Plattformen die besten Ergebnisse zum günstigsten Preis erzielen. Über die sozialen Medien können wir nicht nur die aktiv suchenden Bewerber ansprechen, sondern die gesamte Zielgruppe in der Region unseres Partnerbetriebs. Die potenziellen Kandidaten sehen abends auf dem Sofa unsere Anzeige. Sie sehen sie vielleicht auch in der Mittagspause oder im Wartezimmer ihres Zahnarztes. Wann immer sie ihre Facebook-App öffnen, sind wir von EGROMA da, um sie auf unser Job-Angebot hinzuweisen. 

Sie können von dort aus direkt zu unserem innovativen Bewerbungsprozess gelangen. Diesen Prozess haben wir bei EGROMA selbst entwickelt und wir bauen ihn für jeden Partnerbetrieb individuell auf. Am Anfang des Prozesses bekommt der Bewerber alle notwendigen Informationen. Er findet sie auf einer Art Karriereseite zusammengefasst. Der Bewerber wird dann gleich qualifiziert. Wir stellen ihm einige gezielte Fragen. Es geht darum, ob er eine Ausbildung im gewünschten Bereich abgeschlossen hat und wie viele Jahre Berufserfahrung er vorweisen kann. Sind Zusatzqualifikationen und ein Führerschein vorhanden? Gibt es bereits Erfahrung im Umgang mit Kunden? Am Ende des Prozesses trägt sich der Bewerber mit seinen Kontaktdaten ein und unser Partnerbetrieb bekommt im Anschluss die Bewerbung inklusive aller Daten.

Die Strategien bei EGROMA basieren vor allem auf Werbeanzeigen auf Social Media.

Es braucht großes Know-how, um über Social Media Mitarbeiter zu gewinnen

Kommt es vor, dass Handwerksbetriebe von selbst in den sozialen Medien aktiv werden, um Bewerber anzusprechen? Oder ist das für einen Handwerker eher ein Buch mit sieben Siegeln?

Das kommt durchaus vor. Das große Problem dabei ist jedoch, dass sie es nicht täglich machen und daher nicht genau wissen, was sie dort einstellen müssen. Zudem gehen sie mit vorsichtigen Budgets heran, die leider nicht funktionieren. Sie schalten Anzeigen für vielleicht zehn Euro am Tag über eine Woche und wundern sich, dass sie keine Bewerbungen bekommen. In der Folge geben sie die Idee gleich wieder auf.

Ein weiteres Problem, das viele Handwerker bei der Werbung auf Social Media haben, ist das fehlende Know-how in Sachen Marketing. Ein Handwerker weiß in der Regel nicht, wie eine Anzeige heutzutage aussehen muss. Wie spricht man gezielt Fachkräfte an, die noch gar nicht wissen, dass sie eine neue Stelle suchen? Wie bringt man sie dazu, den Bewerbungsprozess zu starten? Das hat nichts mit einer herkömmlichen Herangehensweise zu tun.

Natürlich würde ich einem Handwerker deswegen keine Vorwürfe machen. Er muss das alles nicht wissen. Es ist Arbeit für einen Spezialisten. Wie viele Marketingexperten können eigentlich einen Rohrbruch reparieren? Wie viele können einen Tisch bauen? Der Handwerker sollte lediglich die Einsicht haben, dass er an dieser Stelle Unterstützung braucht.

EGROMA GmbH: Ein roter Faden beim Bewerbungsprozess ist wichtig

Sagen wir, der Handwerker nimmt von den sozialen Medien zunächst Abstand und gibt seine Stellenbeschreibung einfach auf seiner eigenen Website ein. Das klingt vielleicht nicht sehr zeitgemäß, aber ist die Methode wirklich so falsch?

Falsch ist sicherlich nicht das richtige Wort. Es ist ganz einfach nicht effizient und führt selten zum Ziel. Wenn man sich allein den von uns implementierten Bewerbungsprozess ansieht, bemerkt man, wie geradlinig der Bewerber geführt wird. Bei uns gibt es einen roten Faden, der dem Bewerber zur Orientierung dient. Auf einer Website bestehen viele Möglichkeiten, abgelenkt zu werden: andere Stellenangebote, andere Informationen. 

Auf der Website lässt man dann den Lebenslauf und die Zeugnisse hochladen. Das ist umständlich und ein Grund, den Bewerber zu verlieren. Wer mobil unterwegs ist, hat in der Regel keinen Lebenslauf und keine Zeugnisse zur Verfügung. Unser Motto ist deshalb: Mach es einfach und innovativ.

„Wir legen dem Bewerber, den wir gewinnen wollen, keine Steine in den Weg. Er soll sich mit ein paar Klicks bewerben können.“

Aber fehlt dem Arbeitgeber dann nicht einiges, um den Bewerber einschätzen zu können? Er hat kein Anschreiben, keinen Lebenslauf und keine Zeugnisse. Benötigt er diese Dinge nicht als Entscheidungsgrundlage?

Das ist kein Problem, weil wir die Bewerber in unserem Prozess qualifizieren. Unser Team von EGROMA stellt gezielte Fragen und diese Fragen werden zuvor mit unseren Partnerbetrieben abgesprochen. Die Partner geben uns die Informationen darüber, was ihnen wichtig ist. Welche Eigenschaften muss der Bewerber mitbringen? Soll er Erfahrungen im Kundenservice haben? Wie viele Jahre an Berufserfahrung sollen es sein? Möchte man einem Berufseinsteiger eine Chance geben? All diese Punkte gehen wir mit den Partnern durch und bauen sie in den Prozess ein. Bei dem Bewerber sind die gewünschten Eigenschaften somit vorhanden. Wenn ein gegenseitiges Interesse besteht, können die Zeugnisse und der Lebenslauf in einem zweiten Schritt gesendet werden.

Die Resultate der EGROMA-Methode

Du hast inzwischen zahlreichen Handwerksbetrieben bei der Mitarbeitergewinnung geholfen. Wann können deine Kunden mit den ersten Resultaten rechnen? 

Wann die Resultate vorliegen, ist selten genau vorhersehbar. Wir sagen allerdings immer, man sollte grob mit einer Zeitspanne von vier bis sechs Wochen rechnen, bis der Arbeitsvertrag unterschrieben ist. Tatsächlich haben wir bei der EGROMA GmbH aber schon beinah alles erlebt. Vor Kurzem haben wir innerhalb einer Woche im Raum Dortmund einen Meister und einen Kundendiensttechniker einstellen können. Das war schon eine erstaunliche Sache. Drei Bewerbungen kamen zeitnah herein und zwei Kandidaten davon konnten sofort eingestellt werden. Wir haben die Anzeigen also gleich wieder abgeschaltet. Die vier bis sechs Wochen können wir aber in jedem Fall garantieren. Das liegt daran, dass wir unsere Partner sehr genau auswählen.

„In einem ersten Gespräch finden wir heraus, ob wir dem Handwerksbetrieb überhaupt helfen können.“

Ist die Zielgruppe in seiner Region groß genug? Sind die Anforderungen an die Bewerber realistisch? Wir können beispielsweise keinen Zwanzigjährigen mit zehn Jahren Berufserfahrung finden. Passen die Anforderungen und ist die Zielgruppe tatsächlich vorhanden, können wir mit EGROMA eine Garantie für die Besetzung der Stellen geben.

Kontaktieren euch die Handwerksbetriebe eigentlich meist, um eine einzelne Stelle zu besetzen oder habt ihr auch Kunden, die so groß sind, dass sie euch permanent beschäftigen?

Permanent im Grunde nicht. Aber die Kunden suchen oft Mitarbeiter für drei oder vier Stellen, sodass sich die Zusammenarbeit durchaus über einige Monate hinzieht. Wir leisten mit der EGROMA GmbH gute Arbeit und deswegen kommen die Handwerksbetriebe immer wieder auf uns zu, wenn sie Mitarbeiter benötigen. Es gibt für sie keinen Anlass, nach einem anderen Dienstleister Ausschau zu halten.

Daran erkennt man einen seriösen Experten

Da viele Handwerksbetriebe heute verzweifelt nach Fachkräften suchen, haben sich auch einige Berater in der Branche niedergelassen. Gibt es unter ihnen auch viele schwarze Schafe? Worauf sollte ein Handwerker bei der Wahl eines Beraters achten?

In erster Linie geht es darum, ob ein Anbieter auch die passiven Bewerber erreichen möchte. Ein Headhunter ist nicht unbedingt unseriös, aber er trifft den wichtigsten Teil der Zielgruppe nicht. Zudem ist so ein Headhunter extrem teuer. Wir haben einen Kunden, der einen Headhunter für anderthalb Jahre beschäftigt hatte. Er konnte die Stelle in diesem Zeitraum nicht besetzen. Wir haben mit EGROMA drei Wochen dafür gebraucht.

Lokale Agenturen müssen auch keine schwarzen Schafe sein. Zu empfehlen sind sie allerdings ebenfalls nicht. Natürlich klingt lokal erstmal gut. Da ist jemand, der sich in der Region auszukennen scheint. Die Expertise für die Branche wiegt aber schwerer, weil hier das entscheidende Wissen vorhanden sein muss. Eine Agentur, die sich für alle Bereiche zuständig fühlt, wird kaum spezifische Kenntnisse über die Anforderungen an handwerkliche Fachkräfte haben. Sie wird auch nicht die Sprache der Handwerker sprechen.

Zeitarbeitsfirmen versuchen natürlich ebenfalls, sich ein Stück vom Kuchen zu sichern. Für einen Handwerksbetrieb ist das keine gute Lösung. Die Zeitarbeitsfirmen nehmen viel Geld für wenig Leistung. Ein Mitarbeiter, der über eine solche Firma kommt, entwickelt keine Loyalität gegenüber dem Handwerksbetrieb, weil er weiß, dass er morgen schon anderswo eingesetzt werden kann.

Die EGROMA-Methode besteht dabei aus drei Schritten: Sichtbarkeit, Qualifizierung und Einstellung.

Diesen Vorurteilen begegnet Justin Böttger und seine EGROMA GmbH

Wie sieht es denn aus, wenn ihr einem Handwerker, der euch kontaktiert hat, eure Herangehensweise erklärt? Erlebt ihr auch skeptische Stimmen bei der EGROMA GmbH? Oder ist es manchen Handwerkern vielleicht unangenehm, dass der Eindruck entstehen könnte, sie würden anderen Firmen die Mitarbeiter wegnehmen?

Das Vorurteil, das du zuletzt angesprochen hast, begegnet uns durchaus. Es ist aber definitiv nicht der Fall, dass jemandem die Mitarbeiter weggenommen werden. Die passiv suchenden Fachkräfte werden ohnehin zu aktiv suchenden. Wir kommen lediglich ein wenig früher zu ihnen und können sie überzeugen. Gewechselt hätten sie andernfalls zu einem späteren Zeitpunkt. Die Unzufriedenheit ist bei ihnen bereits vorhanden. Unsere Kunden verstehen unser Argument, wenn wir ihnen erklären, dass wir den passiven Bewerbern nur einen letzten Schubs geben.

Ein anderes Vorurteil hören wir allerdings häufiger. Der Handwerker kommt zu uns und sagt, es hätte keinen Sinn, nach Bewerbern zu suchen, weil es längst keine mehr gäbe. Er wüsste nicht, wie wir das ändern sollten. Eine Variante davon lautet: Wir glauben nicht, dass eure Methode funktioniert. Es klingt gut, ist aber zu schön, um wahr zu sein. Wir suchen seit Jahren erfolglos und ihr wollt unsere Stellen innerhalb von vier Wochen besetzen? Das alles können wir natürlich leicht mit unserer Arbeit bei EGROMA widerlegen.

Mein liebstes Vorurteil ist aber folgendes: Echte Handwerker sind auf Social Media nicht zu finden. Sie halten sich dort ganz einfach nicht auf. Auch das lässt sich mit Resultaten aus der Welt schaffen.

Justin Böttger möchte in Zukunft das Interesse der jungen Menschen für das Handwerk wecken

Die sozialen Medien sind für ihre Schnelllebigkeit bekannt. Ein neuer Trend wird augenblicklich durch den nächsten ersetzt. Wie stellst du es sicher, auf der Höhe der Zeit zu bleiben? Wie sieht es mit deiner Weiterbildung aus?

Wir investieren viel Zeit und Geld in unsere Weiterbildung, indem wir auf Mentoren und Berater setzen, die uns auf den neuesten Stand bringen. Für unsere Expertise sind aber die Erfahrungen mit den Kunden das Wesentliche. Die tägliche Arbeit an den Prozessen ist ein enormer Gewinn. Wir verstehen bei EGROMA die Anforderungen der Handwerker immer besser und auch die Wünsche der Zielgruppe. Es gibt keinen Anbieter in unserem Bereich, der über unsere Fähigkeiten und Kenntnisse verfügt.

Es soll zum Schluss um einen Blick in die Zukunft gehen. Die Handwerksbetriebe haben es heute schwer, Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Wie wird sich das in den nächsten Jahren entwickeln? Und welche Rolle wollt ihr dabei spielen?

Manche denken, dass die Probleme wieder verschwinden werden und auf einmal genug Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das sehe ich definitiv nicht so. Es wird sich durch die demografische Entwicklung eher noch verschärfen. Die älteren Fachkräfte gehen allmählich in den Ruhestand, jüngere kommen kaum nach.

Unser Ziel ist es, für die guten Handwerksbetriebe gute Mitarbeiter zu finden. Es soll für beide Seiten ein Gewinn sein. Zudem wollen wir die Situation im Handwerk verbessern, indem wir mehr Schwung in die Branche bringen. Es muss wieder mehr Nachwuchs in den Handwerksberufen geben. Wir starten Kampagnen, die das Interesse der jungen Leute für diese Berufe wecken sollen.

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Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content.

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