Neue Studie des DDV legt Höhen und Tiefen der Unternehmen im E-Mail-Marketing offen 0 4

Mit einer Marktdurchdringung von 99 Prozent ist und bleibt die E-Mail die Speerspitze, wenn es darum geht, regelmäßig mit Kunden und Interessierten in Kontakt zu treten. Es lohnt sich allerdings ein genauerer Blick, wie gut Unternehmen im E-Mail-Marketing tatsächlich aufgestellt sind. Und genau darum geht es in der neuen Studie E-Mail-Marketing Benchmarks 2023, die in vierter Auflage in Zusammenarbeit zwischen DDV und absolit Dr. Schwarz Consulting entstanden ist und nun veröffentlicht wurde.

„Obwohl die neuen Zahlen zeigen, dass viele Unternehmen ihre Performance im Vergleich zum Vorjahr in verschiedenen Bereichen der Untersuchung verbessert haben, hapert es oftmals noch an absoluten Basics“, sagt DDV-Präsident Martin Nitsche. Dabei sei, so Martin Nitsche, E-Mail-Marketing keine „rocket science“ und oftmals führten bereits kleine Veränderungen, die nicht viel kosten müssen, zu deutlichen Verbesserungen.

Ein Auszug aus den Ergebnissen zeigt, dass die überwiegende Mehrheit (80 Prozent) der untersuchten Unternehmen mit einem professionellen Versandsystem arbeitet und ihre Webseite nutzt, um aktiv neue Leads per Newsletter oder Kundenclub zu generieren. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) fragen grundlegende Daten bei der Anmeldung ab und etwa genauso viele nutzen einen zertifizierten Mailserver für den Versand (65 Prozent). Die Kehrseite der Medaille ist, dass der Anmeldeprozess für den Newsletter erst bei rund einem Drittel rechtskonform (31 Prozent) ist und nur jedes fünfte Unternehmen (21 Prozent) den Anmeldeprozess benutzerfreundlich und einfach gestaltet. Ein umfassender Schutz der Domain gegen Missbrauch ist für die meisten noch ein Buch mit sieben Siegeln (12 Prozent).

„Gut gemachtes E-Mail-Marketing ist das A und O für den Aufbau und den Erhalt einer langfristigen Kundenbeziehung. Mit dieser Studie wollen wir dabei behilflich sein, die Stellschrauben für Optimierungen des E-Mail-Marketings zu identifizieren, und dem Leser ein Gefühl dafür geben, wie er im Vergleich zu seiner Branche oder anderen Branchen steht. Eine Lektüre lohnt sich auf jeden Fall“, so Martin Nitsche.

Für die Studie wurden mehr als 5.000 Top-Unternehmen aus neun Branchen im deutschsprachigen Raum anhand von 160 Kriterien zum Thema E-Mail-Marketing analysiert. Untersucht wurde dabei, wie umfassend der digitale Kundendialog ist, welche Versandtechnik zum Einsatz kommt, wie professionell versendete E-Mails gestaltet sind und wie der Rechtslage entsprochen wird. Außerdem wurde geprüft, wie gut sich das Unternehmen gegen Angriffe Dritter schützt, ob Marketing Automation zum Einsatz kommt und ob die Webseite zur Lead-Generierung genutzt wird.

Die Kurzversion der Studie kann als PDF kostenfrei auf der Webseite des DDV heruntergeladen werden. Darüber hinaus bietet absolit eine kostenpflichtige Langversion der Studie auf ihrer Shopseite an.

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Samuel Altersberger ist Redakteur beim OnlineMarketingMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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