Patrick Gessner: Mehr Kunden und höhere Umsätze für KMUs 0 331

Patrick Gessner ist der Gründer und Geschäftsführer der Social-Media-Agentur Leadmagneten. Gemeinsam mit seinem Team unterstützt er kleine und mittelständische Unternehmen dabei, über automatisierte Prozesse neue Kunden zu gewinnen. Im Interview verrät uns der Marketingexperte, für wen er arbeitet, weshalb ein ganzheitliches Konzept so wichtig ist und warum professionelle Leadgenerierung auch Unternehmenswachstum bedeutet.

Jedes Unternehmen, das ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft, ist auf Kunden angewiesen – anders sind Umsatz- und Unternehmenswachstum nicht möglich. In Zeiten fortschreitender Digitalisierung sind Weiterempfehlungen oder die Kaltakquise jedoch keine Maßnahmen mehr, die planbare, messbare und lohnenswerte Erfolge versprechen. Qualifizierte Kontakte von kaufwilligen Kunden sind dafür pures Gold für die Unternehmen – jedoch ebenso schwer zu finden. Patrick Gessner ist der Gründer und Geschäftsführer der Social-Media-Agentur Leadmagneten. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, kleine und mittelständische Unternehmen mithilfe von professioneller Leadgenerierung bei der Neukundengewinnung zu unterstützen. 

„Wir implementieren automatisierte Prozesse für unsere Kunden der Leadmagneten und vermitteln ihnen das nötige Wissen, ihr Leadgenerierungstool auch ohne unsere Unterstützung weiterhin zu nutzen“, erklärt der Social-Media-Experte Patrick Gessner. Ein Großteil der Kunden seiner Agentur Leadmagneten entscheidet sich im Anschluss dennoch für eine weitere Zusammenarbeit. Patrick Gessner und sein Team verfolgen ganzheitliche Ansätze und bauen die Kampagnen für ihre Kunden der Leadmagneten von A bis Z auf, sodass es keine Schwachstellen mehr gibt. Ihre Arbeit folgt einem Drei-Schritte-Plan, der sicherstellt, dass die Maßnahmen auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kunden abgestimmt sind. So können sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen darauf verlassen, dass sie regelmäßig qualitativ hochwertige Kontakte erhalten und von den Marketingprofis dabei unterstützt werden, diese erfolgreich in Kunden zu verwandeln.  

Patrick Gessner von Leadmagneten bei uns im Interview! 

Herzlich willkommen im OnlineMarketingMagazin, Patrick Gessner! Du bist der Gründer der Agentur Leadmagneten. Wie bist du zu deinem Unternehmen gekommen und wie sah dein Weg dorthin aus?

Ich bin seit 2009 im Onlinemarketing tätig. Angefangen habe ich im Eventmarketing, wo ich über Facebook und Google dafür gesorgt habe, dass wir viele Anfragen, für unter anderem Veranstaltungen oder Hochzeiten bekommen. 2013 hat mich ein Bekannter, der als Finanzdienstleister tätig ist, gefragt, ob ich nicht auch mal für ihn Leads generieren könne, damit er seine Produkte an den Mann bekommt. So habe ich damit angefangen und es hat so gut funktioniert, dass immer mehr Menschen aus seinem Umfeld auf mich zugekommen sind und mich fragen, ob ich auch für sie Kampagnen erstellen kann. Damals war Facebook ja noch wie der Wilde Westen. 

Patrick Gessner von Leadmagneten
Patrick Gessner (links) ist Gründer und Geschäftsführer der Social-Media-Agentur Leadmagneten.

Die Regularien, die es heute so gibt, existierten nicht und man konnte schalten, was man wollte. Auch die Preise waren nicht vergleichbar mit den heutigen. Meine Arbeit kam damals so gut an, dass ich 2017 angefangen habe, die Agentur Leadmagneten zu gründen. Zunächst als Einzelunternehmen und dann habe ich das Business ausgebaut und mich seit 2019 nur noch darauf konzentriert. 

Professionalität ist die Voraussetzung – auch für Kunden der Leadmagneten

Ihr seht von der Spezialisierung auf eine bestimmte Branche ab, warum? Wie definiert sich eure Zielgruppe der Leadmagneten? Ist sie euch gegenüber aufgeschlossen oder begegnen euch auch manchmal Vorurteile? 

Mein Team der Leadmagneten und ich unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich Leadgenerierung und Neukundengewinnung. Die Positionierung ist wichtig, aber in unserem Bereich halte ich die Spezialisierung auf eine bestimmte Branche für nicht mehr zeitgemäß. Zu unserer Zielgruppe zählen beispielsweise vertriebsaffine Branchen, in den Bereichen Versicherungen, Immobilien, Photovoltaik oder Vertrieb. Mit der Leadgewinnung konzentrieren wir uns demnach nicht auf eine bestimmte Nische, weil die heutige Zeit Flexibilität erfordert.

„Wir arbeiten bei den Leadmagneten branchenunabhängig mit Kunden, die ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, von der sie bereits wissen, dass sie funktioniert.“

Es ist immer wichtig, dass das Angebot nicht ganz neu ist. Sie kommen zu den Leadmagneten, weil sie das Ganze vergrößern und im Vertrieb skalieren wollen und dafür natürlich die passenden Anfragen benötigen.

Insgesamt arbeiten wir mit Kunden unterschiedlicher Größe zusammen. In letzter Zeit waren es jedoch vor allem größere Kunden. Das liegt mitunter auch daran, dass kleinere Unternehmen vor anderen Herausforderungen stehen. So haben diese besonders im Bereich Sales großen Nachholbedarf. Die Kontakte können aufgrund fehlerhafter Prozesse demnach nicht richtig verarbeitet werden. So werden auch aus wertvollen Leads keine Kunden. Um dieser Misere aus dem Weg zu gehen, habe ich den Fokus der Leadmagneten nun auf Kunden mit einem funktionierenden Salesteam gelegt.

Patrick Gessner von Leadmagneten
Gemeinsam mit seinem Team von Leadmagneten unterstützt Patrick Gessner kleine und mittelständische Unternehmen dabei, über automatisierte Prozesse neue Kunden zu gewinnen.

Vorurteile begegnen uns insofern, als dass einige Menschen glauben, wir würden für unser Geld keine angemessene Leistung erbringen. Dem ist natürlich nicht so, weshalb ich sie in einem aufklärenden Gespräch schnell vom Gegenteil überzeugen kann. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit den Leadmagneten sprechen dann für sich. 

Patrick Gessner: Ganzheitliche Beratung ist das A und O 

Was würdest du Personen raten, die nach einer Agentur suchen, die sie bei der Leadgenerierung unterstützt? Worauf sollte man als Kunde achten und woran kann man vielleicht auch erkennen, wenn jemand keine qualitative Arbeit leistet? 

Wichtig ist immer, dass die Agentur ganzheitlich berät. Das heißt, von der Landingpage, über die Anzeige, bis hin zu den Bildern, sollte alles abgedeckt werden. Eine Agentur sollte demnach nicht nur Anzeigen auf eine bestehende Seite schalten, die vielleicht schon seit Jahren online ist und nicht funktioniert. Vorsichtig sollte man außerdem sein, wenn ein Anbieter überwiegend mit Lead-Ads, dem internen Tool von Facebook, arbeitet. Da Facebook mit bestehenden Kontaktdaten arbeitet, die auch schon zehn Jahre alt sein können, schwankt die Qualität hierbei sehr. Wir haben uns bewusst von solchen Schnellanfragen abgewendet und bauen für unsere Kunden der Leadmagneten und ihr Produkt im ersten Schritt solide Landingpages auf WordPress-Basis. Das ist das A und O.  

Am besten ist es, pro Produkt jeweils eine Landingpage zu haben. Sucht ein Kunde zum Beispiel nach einer Krankenversicherung, kommt er auf eine Seite, auf der er auch wirklich nur das findet und landet nicht auf irgendeiner veralteten Imageseite mit Informationen, die ihm nichts nützen. An dieser Stelle gehen Unternehmen wahnsinnig viele, potenzielle Kunden verloren, weil die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen heute sehr kurz ist. Daher ist unser Ansatz ganzheitlich. Nur so können wir gewährleisten, dass Anfragen auch konvertieren und aus Kontakten Kunden werden.  

Gute Leadgenerierung bedeutet Unternehmenswachstum 

Du hast ja mittlerweile schon einige Erfolgsgeschichten geschrieben. Kannst du anhand eines Kundenbeispiels erzählen, was die Zusammenarbeit mit Leadmagneten bewirkt und wie sich sein Business dank euch verändert hat? 

Wir haben mit Leadmagneten beispielsweise einen Rechtsanwalt betreut, der ein ganz spezielles Angebot hatte. Da er zuvor noch gar nichts in Richtung Onlinemarketing gemacht hatte, war das Ergebnis durch die Zusammenarbeit mit uns besonders beeindruckend. Der Kunde der Leadmagneten hatte sich darauf spezialisiert, Insolvenzen innerhalb eines Jahres abzuwickeln und den Betroffenen wieder auf die Beine zu helfen. Dadurch, dass er ganz spezielles Wissen in seinem Fachbereich hatte und mit seinem Angebot einer der wenigen auf dem deutschen Markt war, hat er durch unsere Kampagnen extrem viele Anfragen bekommen.  

Heute erreicht man über Facebook und Google die ältere Generation sehr gut, während jüngere Menschen entsprechend über andere Portale wie Instagram oder TikTok besser zu finden sind.

Er hatte einen Lead-Preis von etwa 80 Euro, konnte aber jeden dritten abschließen. Das heißt, ein Sale kostete ihn 240 Euro, brachte ihm jedoch bis zu 15.000 Euro Umsatz. Das sind Sprünge, die sich lohnen. Ursprünglich hatte er geplant, das Ganze im Rahmen der Kaltakquise anzugehen und heute ist er glücklich, dass wir ihn beraten haben und mit unseren Methoden der Leadmagneten so tolle Ergebnisse erzielen konnten. 

Patrick Gessner, die meisten Kunden der Leadmagneten haben ja schon irgendwo ihre eigenen Erfahrungen gemacht, bevor sie zu dir kommen. Was sind die typischen Fehler, die passieren, wenn die Menschen keinen kompetenten Partner an ihrer Seite haben? 

Ich kenne immer noch viele Unternehmer, die hauptsächlich auf Basis von Empfehlungen arbeiten. Das ist vielleicht ein nettes Extra, aber kein Faktor, mit dem man planen kann.

„Planbar ist der Erfolg, wenn in Anzeigen investiert wird, über die Anfragen generiert werden.“

Da weiß man, dass ein bis zwei Anfragen am Tag garantiert hereinkommen und kann diese dann auch abarbeiten. Mit Empfehlungen erreicht man niemals eine solche Konstanz. Viele, die auf eigene Faust loslegen, gehen außerdem ohne Struktur vor. Sie planen mit Tagesbudgets von zehn bis zwanzig Euro und schalten Anzeigen für eine sehr breite Zielgruppe oder klicken den „Beitrag bewerben“-Button. Mit diesen Maßnahmen werden aber keine Ergebnisse mehr erzielt. Dann heißt es oft, Facebook oder generell Onlinemarketing würden nicht funktionieren.  

Ein weiterer typischer Fehler der Kunden ist, zu denken, dass Leads möglichst billig sein müssen. Dadurch haben sie aber nur mehr Arbeit, weil sie die eingehenden Anfragen am Ende selbst qualifizieren müssen und Verkaufsgespräche mit Menschen führen, die überhaupt nicht geeignet sind. Ich rate dazu, lieber zehn qualifizierte Leads für hundert Euro zu kaufen als hundert weniger qualifizierte Leads für zehn Euro. Ansonsten hat der Kunde viel mehr Arbeit und am Ende wahrscheinlich das gleiche Ergebnis. 

Leadmagneten: In drei Schritten zum planbaren Erfolg 

Wie sieht die Zusammenarbeit mit den Leadmagneten in der Praxis aus? Wie geht ihr vor, wie lange dauert eure Betreuung in der Regel und was bekommt der Kunde von euch? 

Wenn die Zusammenarbeit mit einem Kunden beginnt, schauen wir im ersten Schritt, wo er eigentlich zu diesem Zeitpunkt steht, wie groß sein Team ist und welche Menge von Leads überhaupt abgearbeitet werden können. Im zweiten Schritt suchen wir für den Kunden der Leadmagneten eine Nische für sein Produkt, bei dem er Spaß daran hat, es zu verkaufen und Kosten und Nutzen in Relation stehen. Hier sind wir auch sehr ehrlich, ob wir dem Kunden wirklich helfen können und ob eine Zusammenarbeit Sinn macht.  

Patrick Gessner von Leadmagneten
„Wichtig ist immer, dass die Agentur ganzheitlich berät. Das heißt, von der Landingpage, über die Anzeige, bis hin zu den Bildern, sollte alles abgedeckt werden“, sagt Patrick Gessner von Leadmagneten.

Sind alle Details geklärt und eine Zusammenarbeit macht Sinn, bauen wir gemeinsam mit dem Kunden der Leadmagneten den Funnel auf. Das geht meistens über sechs Monate. Während dieser Zeit betreuen wir den Kunden intensiv und richten ihm alles so ein, dass er quasi ein automatisiertes Anfragentool bekommt. Wöchentliche Feedback-Schleifen und professionelle Unterstützung des Vertriebsprozesses gehören ebenfalls dazu. Wenn der Kunde der Leadmagneten möchte, kann er das nach dieser Zeit auch einfach selbst weitermachen, weil es automatisiert läuft. Etwa achtzig Prozent der Kunden entscheiden sich allerdings dafür, auch danach noch mit uns weiterzuarbeiten. Unsere Kunden bekommen alles eingerichtet, die Abläufe beigebracht und wissen am Ende, wie sie mit den Leads umgehen müssen. Dazu zählt unter anderem, wie man Kontakte richtig anruft oder wie ein Follow-up aussehen sollte.  

Patrick Gessner ist für anstehende Marktveränderungen gut gewappnet 

Du bist schon viele Jahre im Onlinemarketing tätig und kennst dich auf dem Markt gut aus. Aktuell ist die Branche ein wenig im Umbruch und die Spekulationen gehen in verschiedenste Richtungen. Wie schätzt du die Entwicklungen ein und wo siehst du die Leadgenerierung der Zukunft? 

Probleme gab es schon immer. Bei der Einführung der DSGVO hieß es auch, die Welt bricht zusammen, wir können gar nichts mehr machen und dann ging es trotzdem weiter. Was definitiv passieren wird, ist, dass Kundendaten und Nutzerverhalten generell immer weniger trackbar sein werden. Darum biete ich nicht immer pauschal alle Portale an, sondern orientiere mich an der Zielgruppe, denn jede hat mittlerweile ihr eigenes Portal. So erreicht man heute zum Beispiel über Facebook und Google die ältere Generation sehr gut, während jüngere Menschen entsprechend über andere Portale wie Instagram oder TikTok besser zu finden sind. Wichtig für die Zukunft sehe ich außerdem das E-Mail-Marketing. Dieses wird an Bedeutung gewinnen, weil man darüber einem Kunden, den man einmal von sich überzeugt hat, dauerhaft Produkte präsentieren kann. Das ist für alle Unternehmen interessant, die ein Produkt oder eine Dienstleistung verkaufen.   

Vielversprechend sind darüber hinaus kurzfristige Events, Stichwort ist hier zum Beispiel der sogenannte Product Folder oder etwa ein Report, den man downloaden kann. Das Konzept dahinter ist, dass ein Kunde einen Product Folder erhält, in dem ihm Lösungen für ein konkretes Problem gegeben werden. Nach dem Download kann man sich dann bei Interesse in einen Funnel eintragen. Wir selbst arbeiten schon vermehrt mit solchen Methoden. Und haben festgestellt, dass sich bei zehn Downloads zwei Interessenten für ein weiteres Gespräch eintragen. Auch dem Google Tracking sollte man in Zukunft mehr Beachtung schenken. Wir lassen es parallel schon mitlaufen, weil so sehr guter Traffic generiert werden kann, wenn jemand aktiv sucht und direkt auf unsere Landingpage kommt. 

Habt ihr eine Mission für die Zukunft? Wo soll die Reise für die Leadmagneten in der nächsten Zeit hingehen? 

Im Bereich Leadgenerierung möchten wir es für den Kunden so einfach wie möglich machen. Wir wollen auch immer mehr Menschen dazu bringen, diese Möglichkeit zu nutzen. Selbst nach den Veränderungen der letzten zwei Jahre haben viele Menschen noch immer nicht verstanden, dass es so einfach ist, seine Neukundenanfragen zu bekommen. Das möchten wir mit Leadmagneten gern ändern und möglichst viele von ihnen betreuen und unterstützen. Dazu gehört auch, ihren Vertrieb zu vereinfachen und die Umsätze zu steigern.

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Samuel Altersberger ist Redakteur beim OnlineMarketingMagazin. Vor seiner Arbeit beim DCF Verlag war er bereits sechs Jahre als freier Autor tätig und hat während dieser Zeit auch in der Marketing Branche gearbeitet.

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