Selbstständig machen mit Dropshipping Print on Demand: Was ist zu beachten? 0 204

Dropshipping und Print on Demand sind zwei Geschäftsmodelle, die sich unabhängig voneinander einer hohen Beliebtheit erfreuen. Das verwundert nicht. Schließlich lassen sich beide vergleichsweise einfach skalieren und automatisieren. Mit Blick auf diese Gemeinsamkeit stellt sich die Frage rasch, ob sie auch zu einer Geschäftsidee verschmolzen werden können. Eine Antwort darauf ist ebenfalls schnell gefunden: Ja, das ist möglich. Als Dropshipping Print on Demand ist diese vielversprechende Kombination bekannt.
Dropshipping Print on Demand

Print on Demand ermöglicht es Kunden, Produkte auf Abruf zu bestellen. Das kann ein T-Shirt, eine Stofftasche oder eine Smartphonehülle sein. Auf dieses White-Label-Produkt wird anschließend ein individuell auswählbares Design aufgedruckt. Auch können unveränderbare Produkte wie Bücher auf Abruf hergestellt werden. Das erfolgt jedoch nur dann, wenn der Print on Demand Anbieter eine Bestellung erhält. Meist ist für den Warenversand an den Kunden zudem die Zusammenarbeit mit einem externen Lieferanten nötig. Doch wo liegt der Unterschied von Print on Demand und Dropshipping?

Im Gegensatz dazu bietet ein Dropshipping Händler diverse bereits verfügbare Produkte an. Diese führt er nicht in einem Lagerbestand. Vielmehr lässt er sie bei einer Bestellung über einen externen Anbieter versenden. Als Händler besteht dadurch kein Kontakt zum angebotenen Warensortiment. Das trifft oft auch auf den Kontakt mit Kunden, Retouren oder den Wareneinkauf zu.

Die Vorteile von Dropshipping Print on Demand

Print on Demand Dropshipping erweitert das Sortiment eines Online-Shops drastisch. Dank ihm können Unternehmen unzählige neue und individualisierbare Produkte anbieten. Schließlich müssen sie sich um deren Lagerung keine Gedanken mehr machen. Diese wird von einem Großhändler übernommen. Er registriert ebenso die Bestellung, kümmert sich um die Verpackung und den anschließenden Versand vom Print on Demand.

Ein weiterer essenzieller Vorteil von Print on Demand Dropshipping ist ebenfalls schnell erklärt: Unternehmen können auf den Kauf eines teuren Druckers verzichten. Schließlich führt der Print on Demand Anbieter die Veredelung des White-Label-Produkts aus. Müssen keine kostspieligen Geräte angeschafft werden, sind auch andere Kosten messbar geringer. Auf Wartungsarbeiten kann zum Beispiel verzichtet werden. Die Bedienung eines komplexen Druckers ist ebenfalls nicht nötig. Das spart wertvolle Zeit, Nerven und Geld.

Im Wareneinkauf kommen Experimente oft teuer zu stehen. Dennoch ist es für Unternehmen manchmal notwendig, die eigene Produktpalette zu erweitern. Ein aggressives Vorgehen ist hierbei in der Regel jedoch nur dann sinnvoll, wenn die finanziellen Risiken und Chancen realistisch eingeschätzt werden können. Bei Print on Demand ist das definitiv der Fall. Hohe Investitionen vorab sind dabei nicht nötig. Entpuppt sich ein Artikel im Laufe der Zeit als Ladenhüter, wird er also einfach nicht mehr gedruckt. Das Gegenteil ist bei einem echten Produkt-Hit der Fall. Er kann nun auch in anderen Varianten angeboten werden, die nachweislich Nachfrage erzeugen.

Ein erfolgreiches Dropshipping Business starten – diese Anbieter helfen dabei

Wer sich mit Print on Demand Dropshipping selbstständig machen möchte, benötigt einen verlässlichen Ansprechpartner. Das ist auch dann der Fall, wenn ein bereits bestehendes Unternehmen von den Vorteilen des kombinierten Geschäftsmodells profitieren soll. Die Auswahl ist mit Blick auf das Angebot jedoch nicht leicht. Schließlich finden sich zahlreiche potenziell attraktive Print on Demand Lösungen auf dem Markt. Welche davon konnten sich bis dato besonders bewähren? Zu den beliebtesten Print on Demand Anbietern zählen 2022 Printful, Printify und Shirtigo. Auch SPOD, T-Pop und Gelato können viele Unternehmen überzeugen. Gleiches trifft auf Gooten, Printy6, teelaunch oder JetPrint zu.

Vor der Entscheidung für einen der Anbieter sollten jedoch einige essenzielle Fragen geklärt werden. Diese beinhalten die Höhe der Kosten ebenso wie die Integrierbarkeit in den eigenen Online-Shop. Auch die Leistungen müssen genau überprüft sein. Stellen diese eine sinnvolle Ergänzung für das eigene Unternehmen dar? Dabei sollten Interessierte die Kriterien für oder gegen eine Zusammenarbeit mit einem Anbieter niemals getrennt voneinander betrachten. Sie müssen eine Einheit bilden. Schließlich trifft das auch auf Dropshipping und Print on Demand zu. Daher muss der externe Partner zum eigenen Angebot passen. Ist das der Fall, wiegt das auch eventuell ungünstigere Konditionen oder ein leicht eingeschränktes Sortiment auf.

Darum lohnt der Blick Dropshipping Print on Demand für smarte Unternehmen

Dropshipping Print on Demand verbindet das Beste aus beiden Welten. Es bringt Individualität zum Kunden, während der Händler wertvolle Ressourcen spart. Zugleich lassen sich mit empfehlenswerten Anbietern sämtliche Prozesse automatisieren. Ein nachhaltig skaliertes Business wird so unabhängig der Branche zum echten Wachstumstreiber in Sachen Umsatz. Dabei überzeugt auch die Flexibilität des kombinierten Geschäftsmodells. Schließlich ist es aufgrund seiner Eigenschaften ideal dazu geeignet, auch ohne überdurchschnittlich hohe Investitionen unternehmerisch kreativ zu sein. Das macht Dropshipping Print on Demand so attraktiv – für alteingesessene Betriebe ebenso wie für neue Selbstständige.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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