Erfolgreicher Verkauf bei Amazon – fünf Tipps für Neueinsteiger 0 3

Amazon gehört zu den größten Handelsplätzen weltweit. Viele Millionen Menschen besuchen die Webseite an jedem Tag. Mehr als die Hälfte aller Personen, die im Internet nach Einkaufsmöglichkeiten suchen, beginnt ihren Weg bei Amazon.
Verkauf bei Amazon

Von hier aus werden alleine in Deutschland mehrere einhunderttausend Pakete an jedem Tag versendet. Ein wahres Paradies also für Verkäufer? Ja, wenn die nachfolgenden Ratschläge für einen erfolgreichen Verkauf bei Amazon beherzigt werden.

Verkauf bei Amazon: Geringer Aufwand, große Chancen

Insbesondere kleinere und mittelständische Unternehmen zögern oft mit dem Schritt, die Plattform Amazon zum Verkauf der eigenen Waren zu nutzen. Immerhin ist die Konkurrenz erschreckend groß: Jeder global agierende Konzern und jeder Big Player ist hier ansässig. Wie soll es ein kleiner Anbieter da schaffen, gute Umsätze zu realisieren? Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass genau das gelingen kann und dass sogar sehr hohe Gewinnmargen möglich durch den Verkauf bei Amazon sind. Doch dafür braucht es etwas Geduld und eine profunde Kenntnis des Marktes. Glücklicherweise ist es im Vergleich zu anderen Plattformen des Onlinehandels denkbar einfach, bei Amazon einen eigenen Shop zu eröffnen, den Kontakt zu den Kunden zu halten sowie Analysen über alle Verkäufe einzusehen. Wie aber gelingt es, durch den Verkauf bei Amazon wirklich erfolgreich zu sein?

1. Für den Verkauf bei Amazon sollte ein Verkaufsplan vorliegen

Zugegeben, Amazon macht es seinen Händlern wirklich leicht, eigene Produkte über die Seite zu verkaufen und damit viele Millionen Nutzer täglich anzusprechen. Doch ganz so einfach ist der Erfolg trotzdem nicht zu erreichen. Wie überall im Business, so wird auch hier ein klares Konzept erwartet. Etwa bei der Frage, welche Waren angeboten, welche Zielgruppen anvisiert oder welche Umsätze eingeplant werden. Die Antworten darauf können bereits beim Einrichten des eigenen Shops nützlich sein, um eine passende Verkaufskategorie zu finden. Mehr noch, Amazon bietet seinen Service nicht kostenfrei an. Der Händler darf wählen, ob er pauschal 39 Euro im Monat oder 0,99 Cent pro verkauftem Artikel an Provision entrichten möchte. Ein Spiel der Zahlen, das nicht unterschätzt werden sollte.

2. Die Preise müssen niedrig sein

Gerade Unternehmer, die noch keine allzu großen Erfahrungen mit Verkaufsplattformen wie Amazon besitzen, riskieren anfangs zu viel. Und das ist verständlich, immerhin klingt es sehr verlockend, auf ein weltweites Publikum zugreifen zu können und den Verkauf bei Amazon anzustreben. Dennoch zeigt sich, dass in den ersten Monaten nach dem Aufbau des Shops eher Waren mit geringen Preisen nachgefragt werden. Denn die Kunden kennen den Händler noch nicht und scheuen daher einen Verlust ihres Geldes. Wichtig ist es somit, innerhalb des ersten Jahres der Verkaufsaktivitäten niedrige Preise, die dazu passenden Produkte, einen kostenfreien Versand und eine für den Käufer reibungslose Rückabwicklung des Geschäftes zu ermöglichen. Das genügt bereits, um dank guter Bewertungen deutliche Fortschritte zu erzielen.

3. Analysen sind der Schlüssel zum Erfolg für den Verkauf bei Amazon

Es mag schön sein, wenn der neu gegründete Shop seine ersten Bestellungen verzeichnet und die Pakete schon bald verschicken kann. Ratsam ist es nun aber, diesen Erfolg als Basis einer sicheren Zukunft zu begreifen. Amazon selbst bietet den Unternehmern die Möglichkeit, sehr detailliert den gesamten Vorgang der Warenausauswahl, des Kaufes und des Versandes zu überblicken. Daneben können weitere Tools zur Analyse verwendet werden, die mit dieser Plattform kompatibel sind. Das Ziel besteht darin, umfangreiche Erkenntnisse zu gewinnen: Welche Produkte werden häufig, welche dagegen nur selten angeklickt? Wie sehen die Absatzzahlen konkurrierender Händler aus? An welchen Stellschrauben muss gedreht werden, um den Verkauf bei Amazon zu steigern und bisherige Verlustgeschäfte künftig zu vermeiden?

4. Die Grenzen werden nicht übertreten

So simpel der Aufbau des Shops und der Verkauf bei Amazon von eigenen Produkte auch sein mag: Amazon hat Nutzungsbedingungen für seine Händler erlassen, die strenger als bei anderen Plattformen ausfallen. Für Neueinsteiger ist es nicht immer ganz einfach, sämtliche Regeln zu überblicken und diese einzuhalten. Die Konsequenzen können – und das sogar schon bei geringen Verstößen – schwerwiegend ausfallen. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, riskiert ein temporäres Verkaufsverbot für bestimmte Produkte. Im schlimmsten Fall folgt eine dauerhafte Schließung des Shops. Doch auch relativ harmlose Sanktionen dürften kleine oder mittelständische Unternehmer hart treffen und Einbußen für die ohnehin schon kaum vorhandenen Einnahmen darstellen. Wer sich dagegen an die Regeln hält, wird oft mit einer besseren Platzierung des eigenen Angebots in seiner Produktkategorie belohnt.

5. Verkauf bei Amazon: Der Kunde ist König

Wie die eigenen Waren in der Rangfolge platziert werden, hängt aber auch von anderen Faktoren ab. Hier gilt: Wer erfolgreich sein will, darf sich keine Fehler erlauben. Jeder stornierte Einkauf, jedes an den Händler zurückgeschickte Produkt sowie jede negative Bewertung fließt in jenen Algorithmus ein, der das Ranking aller durch den Kunden gesuchten Angebote erstellt. Denn Amazon hat kein Interesse, schlecht performenden Shops und unzuverlässigen Händlern die Spitzenpositionen zu überlassen. Umso wichtiger ist es, anfangs ein eher kleines Warensortiment aufzubauen, geringe Preise zu erstellen, daneben aber die Wünsche und Belange des Käufers in den Mittelpunkt zu rücken. Je besser man hierbei agiert, desto schneller treffen die guten Bewertungen ein und manifestieren den ersten Erfolg.

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Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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