Christian Keller von Kellerdigital: Wie du als Fachbetrieb im Handwerk endlich deine Stellen mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt 0 209

Christian Keller ist der Experte, wenn es darum geht, qualifizierte Mitarbeiter für Fachbetriebe im Handwerk zu gewinnen - und das nicht etwa über die bekannten, "klassischen" Methoden wie Empfehlungen oder gängige Jobportale, sondern via Social Recruiting. Was genau es damit auf sich hat, wie seine Vorgehensweise aussieht und worauf Fachbetriebe definitiv Wert legen sollten, hat er uns exklusiv verraten.
Christian Keller Porträt

Endlich qualifizierte Bewerber aus der Region finden. Hochwertige Bewerbungen von Kandidaten erhalten, die sich bewusst bei einem bestimmten Fachbetrieb melden und vorher nicht aktiv gesucht haben. Eine zeitnahe Entlastung, die dafür sorgt, dass man Wunschaufträge nicht mehr ablehnen muss. Und natürlich die Steigerung der Bekanntheit als attraktiver Arbeitgeber und Experte in der Region, was zu Initiativbewerbungen führt. Genau diese Erfolgsschritte wünschen sich Fachbetriebe im Handwerk von Herzen – weiß Christian Keller von Kellerdigital, Experte für Onlinemarketing und Mitarbeitergewinnung. 

Allerdings sieht die Realität oft anders aus und den Fachbetrieben mangelt es an qualifizierten Mitarbeitern. Das beeinflusst den Ablauf des ganzen Unternehmens erheblich und führt zu Unzufriedenheit auf allen Seiten: Die potenziellen Auftraggeber müssen lange auf ihren Termin warten, die vorhandenen Mitarbeiter sind völlig überlastet und nicht selten kommt es vor, dass sogar der Geschäftsführer selbst Hand anlegen muss. Auf Dauer ist das natürlich keine Lösung und deshalb unterstützt Christian Keller mit Kellerdigital Handwerksbetriebe in der Mitarbeitergewinnung. 

Bei Kellerdigital gibt das Team seine Erfahrungen zur Mitarbeitergewinnung weiter
Seit über acht Jahren unterstützen Christian Keller und sein Team Handwerksunternehmen erfolgreich bei der Suche nach qualifizierten Bewerbern und passgenauen Kundenanfragen.

Die Strategie bei Kellerdigital: mit Social Recruiting zum Erfolg

Seine Vorgehensweise unterscheidet sich dabei jedoch deutlich von der, die viele Fachbetriebe bisher genutzt haben. Denn diese greifen, wenn sie überhaupt aktiv werden,  immer noch gerne auf „veraltete“ Methoden wie Jobportale, Empfehlungen oder das Arbeitsamt zurück. Größtes Problem daran ist, dass dort nur knapp 20 Prozent der potentiellen Mitarbeiter warten – nämlich diejenigen, die wirklich aktiv suchen. Wer aber die 80 Prozent der Menschen erreichen möchte, die nicht zwingend auf der Suche sind, aber sehr wohl bereit, für einen attraktiveren Arbeitgeber den Job zu wechseln, der muss anders vorgehen. 

„Wir bei Kellerdigital setzen deshalb auf Social Recruiting – die Methode heißt nicht nur so, weil wir vor allem Social Media nutzen, sondern auch, weil wir alle Abläufe im Marketing so menschennah, authentisch und am Betrieb orientiert gestalten wollen, wie nur möglich. Handwerker sind nunmal keine Models. Da darf man auch mal eine Zange in der Hand haben auf den Bildern oder die Hose dreckig sein – die Hauptsache ist, dass es authentisch ist“, so Christian Keller. Dazu hat er uns einige wichtige Tipps mit auf den Weg gegeben. 

Christian Keller ist Experte für Social Recruiting.
Nur wer weiß, worauf es beim Social Recruiting ankommt, kann die Methoden effizient für sich nutzen.

5 Tipps von Christian Keller: So findest du qualifizierte Mitarbeiter für deinen Fachbetrieb

Tipp 1: Analysiere deinen Betrieb genau 

Oft glaubt man, man kenne sein eigenes Unternehmen. Schließlich arbeitet man täglich dort und deshalb sollte doch eigentlich klar sein, was der Betrieb bietet. Ganz so einfach ist es aber meist nicht, wenn du in ein paar Sätzen auf den Punkt bringen sollst, was du machst und was die Vorteile sind. Genau das solltest du aber wissen, um potentielle Mitarbeiter zu überzeugen, sei es in der Stellenbeschreibung oder später im persönlichen Gespräch.

Im besten Fall machst du also vor Beginn deiner Suche eine detaillierte Analyse deines Fachbetriebes. Fragen können hier unter anderem sein: Wofür steht dein Unternehmen? Was ist die Vision? Oder aber: welche Vorteile bietest du? Sind deine Arbeitszeiten besonders attraktiv oder gibt es spezielle Angebote für die Altersvorsorge? Haben deine Mitarbeiter Zugang zu Dienstfahrzeugen? All das sind Details, die du kristallklar kommunizieren kannst und die dich als attraktiven Arbeitgeber positionieren. 

Tipp 2: Authentisch sein 

Oberste Priorität hat dabei die Art und Weise, mit der du mit potentiellen Mitarbeitern kommunizierst – und die sollte so authentisch wie nur möglich sein. Denn es verfehlt den Sinn, sich anders darzustellen, wie das Unternehmen in Wirklichkeit ist. Ist das Unternehmen eher konservativ, wäre es fatal, wenn du dich als absolut hip und locker-lässig präsentierst. Es ist schlicht und ergreifend nicht notwendig, sich zu verstellen.

Denn für jede Unternehmensphilosophie gibt es die passenden Mitarbeiter. Gut kommen auch Bilder und Videos an, beispielsweise vor dem Unternehmensfahrzeug mit Logo oder aber mit den Werkzeugen und der Arbeitskleidung. Du musst deine Mitarbeiter für die Bilder schließlich nicht in Anzüge stecken, wenn das gar nicht die Realität widerspiegelt. Sei einfach du selbst.

Tipp 3: Führe ein persönliches Gespräch mit dem Bewerber 

Oft machen Fachbetriebe den Fehler, kein persönliches Gespräch zu führen, wenn sie eine Bewerbung erhalten. Sie geben sich mit der E-Mail oder Bewerbung einfach zufrieden. Das Resultat sind dann häufig Mitarbeiter, die das Unternehmen schnell verlassen, weil es zwischenmenschlich nicht passt. Um dem entgegenzuwirken, bietet sich immer das persönliche Gespräch an. So siehst du sofort, ob ihr euch versteht und ob der Bewerber in das Team und Unternehmen passt. Sinnvoll ist hier auch ein Leitfaden für solche Erstgespräche, wie wir ihn bei Kellerdigital zum Beispiel entworfen haben. 

Tipp 4: Vermeide eine Standardstellenbeschreibung

Nichts ist langweiliger für einen Bewerber, als eine Stellenanzeige, die er in ähnlicher Art schon mindestens zehnmal gesehen hat. Völlig austauschbar und überhaupt nicht individuell – damit kommst du heutzutage nicht mehr weiter. Eine 08/15-Anzeige kannst du dir zum Beispiel so vorstellen: Bilder mit Handwerkern, die den Daumen hoch zeigen und ein gezwungenes Lächeln aufsetzen. Darunter nichtssagende Slogans wie „Tolle Konditionen und guter Teamzusammenhalt“.

Um dich davon abzuheben, solltest du hoch individuelle Stellenanzeigen kreieren. Wähle lieber Bilder von echten Handwerkern – bestenfalls sogar von deinen eigenen Mitarbeitern. Gleiches betrifft die Texte der Stellenbeschreibungen. Anstatt dort Informationen zu erfassen, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, so beispielsweise die tarifgerechte Bezahlung, setze auf Individualität und spannende Fakten. 

Tipp 5: Sorge für einen klaren Bewerbungsprozess

Ein durchdachter Recruiting-Prozess ist das A und O, um Wunschmitarbeiter gleich von Beginn an zu überzeugen. Oft passieren dabei jedoch einige Fehler. Dazu zählen fehlende Angaben in der Stellenanzeige. Das kann die Art der Kontaktaufnahme betreffen, so also, ob ein Bewerber sich postalisch, telefonisch oder per E-Mail melden soll. Ebenso wird häufig nicht deutlich gemacht, welche Bewerbungsunterlagen benötigt werden.

Oder aber die nachfolgenden Schritte nach Schaltung der Stellenanzeige sind nicht klar. Dann melden sich Bewerber über die unterschiedlichsten Kanäle, niemand aber hat mehr einen Überblick und weiß, wie mit den Interessenten umgegangen werden soll. Das sorgt für Verwirrung beim Bewerber und hinterlässt einen negativen Eindruck. Je klarer der Prozess ist, desto reibungsloser funktioniert der Ablauf und Bewerber sind von der ersten Sekunde an begeistert. 

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Anne Kläs
Anne Kläs hat einen Master of Education in Französisch und Religion, ist Expertin für hochwertigen Content.

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