Digitalisierung der Arbeitswelt: Mit diesen Auswirkungen müssen Unternehmer rechnen 0 10

Schon seit Jahren ist die Digitalisierung in vollem Gange. Sie führt zu wegweisenden Veränderungen und bietet großes Potenzial. Dennoch unterschätzen viele Unternehmen ihren Wert und vernachlässigen ihre Anpassung. Auf lange Sicht können sie sich dem digitalen Wandel jedoch nicht entziehen. So markiert spätestens die Corona-Krise einen Wendepunkt, ab dem es für jedes Unternehmen unerlässlich ist, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Der folgende Ratgeber gibt Aufschluss darüber, was die Digitalisierung für die Arbeitswelt bedeutet und worauf sich Unternehmer einstellen müssen.
Digitalisierung Arbeitswelt

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist bereits seit Jahren Gesprächsthema. Doch was ist damit überhaupt gemeint? Experten sprechen hier von der sogenannten Industrie 4.0. Demnach befinden wir uns aktuell in der vierten industriellen Revolution. Diese zielt grundlegend darauf ab, unsere Industrie durch die Nutzung moderner Technologien für die Zukunft zu rüsten. Im Detail geht es bei der Digitalisierung der Arbeitswelt darum, die einzelnen Arbeitsabläufe anhand dieser Technologien zu optimieren und sie zu erweitern. Dies soll sowohl die Effizienz als auch die Effektivität optimieren.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist unvermeidlich

Somit gleichen sich die Ziele der Digitalisierung der Arbeitswelt mit jenen der vorangegangenen industriellen Revolutionen. Zu beachten ist jedoch, dass entsprechende Umstrukturierungen nicht von langer Hand geplant wurden, sondern aus dem Fortschritt unserer Technologien und der Anpassung an diese resultieren. Aus diesem Grund kann sich kein Unternehmen der Digitalisierung Arbeitswelt entziehen. 

Zusammenfassend bedeutet Industrie 4.0:

  • Einzelne Maschinen werden durch den Einsatz digitaler Technologien miteinander vernetzt
  • Abläufe werden unter anderem durch künstliche Intelligenzen automatisiert
  • Fortschrittliche Kommunikations- und Informationstechnologien kommen zum Einsatz

Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt

Wie jede industrielle Revolution hat auch die Digitalisierung deutlich spürbare Auswirkungen auf die Arbeitswelt. So sind Unternehmen beispielsweise gezwungen, veraltete durch neue, mit modernen Technologien kompatible Maschinen auszutauschen. Diese ersetzen wiederum teilweise verschiedene Berufe, wodurch Personal entfällt. Allerdings sind moderne Maschinen auf die Bedienung durch entsprechende Fachkräfte angewiesen. Dadurch entstehen neue Berufe und weitere Arbeitsplätze. Durch diese Umstrukturierungen müssen Unternehmen auch ihre Arbeitsabläufe verändern und anpassen. Teilweise werden diese mithilfe der entsprechenden Technologien automatisiert. Somit wirkt sich die Digitalisierung sowohl auf den Arbeitgeber als auch auf den Arbeitnehmer aus.

Auch logistische Aspekte werden durch die Digitalisierung der Arbeitswelt stark beeinflusst. So können Daten beispielsweise visualisiert dargestellt werden. Dadurch lassen sich Zusammenhänge besser und deutlicher erkennen. Dies fördert unter anderem die Zusammenarbeit mehrerer Abteilungen und führt dazu, dass Veränderungen schneller umgesetzt werden können. Hinzukommt, dass die Nutzung von mobilen Endgeräten ebenso die Kommunikationswege verkürzt und optimiert. Präsentationen bei Kunden werden ebenfalls digital umgesetzt, was sich sowohl auf die Umsetzung als auch auf den logistischen Aufwand positiv auswirkt.

Wie sich Unternehmen auf die Digitalisierung der Arbeitswelt einstellen müssen

Wie die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen, ist die Anpassung an Industrie 4.0 für Unternehmen unerlässlich. Wer sich dennoch gegen die Digitalisierung der Arbeitswelt wehrt, bleibt insbesondere auf lange Sicht nicht konkurrenzfähig. Daher führt kein Weg daran vorbei, sich auf die Industrialisierung einzustellen. Unternehmer sollten dabei vor allem auf folgende Aspekte achten:

  1. Individuelle Auswirkungen: Unternehmen müssen sich der Frage stellen, wie sich die Digitalisierung auf sie im Speziellen auswirkt. Es gilt also herauszufinden, welche Abläufe, Arbeitsplätze und Maschinen davon betroffen sind.
  2. Veränderte Ansprüche: Es stellt sich zudem die Frage, ob aus der Digitalisierung eine Veränderung der Kundenwünsche resultiert. Möglicherweise ist sogar eine Anpassung der eigenen Zielgruppen notwendig.
  3. Aktualisiertes Geschäftsmodell: Wirkt sich die Digitalisierung in hohem Ausmaß auf das eigene Angebot beziehungsweise auf die eigene Produktpalette aus, sollten Unternehmen darüber nachdenken, auch das eigene Geschäftsmodell an die veränderten Umstände anzupassen.
  4. Prozesse und Abläufe: Die Digitalisierung bietet insbesondere hinsichtlich der Logistik zahlreiche Vorteile. Daher sollten sich Unternehmen überlegen, wie sie diese für sich nutzen und in ihre Arbeitsprozesse integrieren können.
  5. Ausreichend Fachkenntnisse: Die Umsetzung der Digitalisierung erfordert sowohl kurz- als auch langfristig das entsprechende Know-how. Aus diesem Grund müssen sich Unternehmen die Frage stellen, ob sie über das notwendige Fachwissen verfügen.
  6. Notwendige Modernisierungen: Neben dem entsprechenden Fachwissen ist auch die IT-Infrastruktur grundlegend für die erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0. Sind die notwendigen Technologien nicht oder nur unzureichend vorhanden, sollte hier zwingend nachgebessert werden.
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Ana Karen Jimenez ist Trainee-Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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