Google Shopping: Mehr Verkäufe mit dem Online-Shop 0 22

Google ist weit mehr als eine riesige Suchmaschine. Mit Google Shopping haben Online-Händler etwa die Möglichkeit, Kunden auf ihr Angebot aufmerksam zu machen und ihre Waren zu vermarkten.
Google Shopping: Mehr Verkäufe mit dem Online-Shop

Knapp zusammengefasst ist Google Shopping eine Suchmaschine im Bereich Online-Shopping. Nutzer suchen nach einem bestimmten Begriff – einer Produktbezeichnung oder -beschreibung und Google spielt ihnen eine Liste mit passenden Produkten aus, die von unterschiedlichen Online-Shops verkauft werden.

Die Produkte kann man in der Google-Suchleiste recherchieren, indem man das Shopping-Tab rechts unterhalb der Suchleiste anklickt. Alternativ lässt sich google.com/shopping direkt aufrufen. Sämtliche Produkte, die der Nutzer in der Shopping-Leiste sieht, sind bezahlte Werbung. Darunter erscheinen dann die normalen Suchergebnisse, die vom Algorithmus ausgewählt werden.

Bei Google Shopping handelt es sich um eine Übersicht von Suchergebnissen und nicht um einen eigenen Online-Shop. Wer auf ein Produkt klickt, wird auf die Seite des Anbieters weitergeleitet. Für Klicks zahlen Online-Shops Geld, so wie das auch bei den Google Ads der Fall ist. Um bei Google Shopping sichtbar zu sein, braucht es die richtigen Keywords, wie auch sonst bei den Google Suchergebnissen.

Warum lohnt sich Google Shopping für Online-Shops?

Google ist die größte Suchmaschine der Welt, an der kein Weg vorbeiführt. Daher ist es für Online-Shops immer rentabel, Ads bei Google zu platzieren. Bei Google Shopping sehen Nutzer ein Produktbild, den Preis und meist auch die Google-Sternebewertungen für ein Produkt. Dadurch können sie direkt einen Produktvergleich anstellen. Zudem werden die Anzeigen auch über die organischen Suchergebnisse ausgespielt, wenn Nutzern die normalen Ergebnisse für eine Suchanfrage angezeigt werden. So werden auch Nutzer auf ein Angebot aufmerksam, die nicht explizit danach gesucht haben. Die Vorteile sind daher:

  • mehr Sichtbarkeit
  • bessere Reichweite
  • Ansprache von aktiven Suchern, die gezielt nach einem Produkt suchen und von passiven Nutzern, die einen Begriff recherchieren.

Wie erfolgt die Einrichtung von Google Shopping?

Zunächst brauchen Online-Shop Betreiber ein Google-Konto, um sich damit bei dem Merchant Center und den Google Ads anzumelden. Dort laden sie ihre Produktdaten hoch und erstellen ihre Anzeigen und Kampagnen.

Im Merchant Center müssen Shop-Betreiber Ihre Website-Domain verifizieren und verschiedene Daten zu ihrem Unternehmen angeben. Im Anschluss können sie ihren Merchant Center-Account mit ihrem Google Ads-Account verknüpfen und im Merchant Center Versandkosten, Lieferoptionen und weitere wichtige Details rund um den Bestellvorgang konfigurieren. Die beiden Google-Dienste ergänzen sich – im Merchant Center werden die Daten verwaltet und über Google Ads die Shopping Anzeigen geplant und ausgespielt.

Was sind Produkt-Feeds?

Zur Kampagnen-Erstellung braucht Google die Produktdaten des Online-Shops. Diese übermitteln Händler in Feeds, wofür sie mindestens ein Produkt in ihrem Merchant Center-Account hinzufügen müssen. Im Anschluss erstellen sie ein Produkt-Feed, welches sie an Google senden. Dieses enthält alle wichtigen Produktinformationen und lässt sich später manuell aktualisieren.

Wie erstellt man Anzeigen bei Google Shopping?

Um Anzeigen bei Google Shopping zu schalten, brauchen Online-Händler einen Google Ads-Account. Dort können sie einen Kampagnen-Typ und eine Shopping-Kampagne wählen. Das Set-up dieser Kampagnen gleicht dem Set-up von gewöhnlichen Google Ads-Kampagnen. Sobald Google eine Kampagne autorisiert hat, können Händler ihre Produktseiten erstellen.

Wie lassen sich Google-Anzeigen optimieren?

Wenn eine Kampagne steht, sollte man sie über die Zeit immer weiter optimieren, damit sie langfristig gut performt. Es gibt hier unterschiedliche Möglichkeiten. So lassen sich unterschiedliche Gebotsstrategien auswählen, wobei Google hier auch einige interessante automatisierte Strategien anbietet, sogenannte Smart Bidding Gebotsstrategien. Auch die einzelnen Gebote lassen sich optimieren, so dass Händler mehr aus ihren Anzeigen herausholen.

Wer seine Google Shopping-Strategie optimiert, kann so mehr Reichweite erzielen, mehr Kunden erreichen und seinen Umsatz steigern. So kann ein Online-Shop schneller wachsen. Eine Optimierung der Conversion Rate ist immer lohnend, da sich so die Absprungrate verringert. Gleichzeitig steigen die Chancen, dass man mehrere Interessenten auf ein Angebot aufmerksam macht, die auch zum Kauf bereit sind.

Fazit

Einmal aufgesetzt kann man Google Shopping langfristig nutzen, um den Verkaufserfolg von Online-Shops zu steigern. Wer bereits mit Google Ads vertraut ist, tut sich mit Google Shopping leicht, zumal auch die Google Ads ein Teil von davon sind. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich schnell die Reichweite vergrößern, man kann seine Zielgruppe gezielter ansprechen und Streuverluste leichter vermeiden.

Letzter ArtikelNächster Artikel
Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.