Landingpage vs. Website – was ist der Unterschied? 0 30

Im Online-Marketing sind professionelle Internetpräsenzen unverzichtbar. Auf ihnen informieren sich Nutzer, erhalten Hilfe und schließen im besten Fall Käufe ab. Über das beste Design und den idealen Aufbau einer Website scheiden sich die Geister. Während die einen auf umfangreiche Internetseiten setzen, halten sich die anderen lieber kurz.
Landingpage vs. Website – was ist der Unterschied?

Immer häufiger taucht jedoch der Begriff der Landingpage auf. Dabei scheinen Landingpage und Website ähnlich zu sein. Auch die Landingpage arbeitet mit einer eigenen Domain und Webspace, sogar die Erstellung erfolgt nach gleichem Muster. Die Unterschiede zwischen Landingpage und Website erklärt daher der folgende Artikel.

Landingpage und Website: Was ist eine Website?

Seit das Internet für alle Menschen frei zugänglich ist, funktioniert nichts mehr ohne Websites. Jedes Ziel, das Nutzer im World Wide Web ansteuern, kann grob als Website definiert werden. Damit sind Landingpages grundsätzlich auch Websites. In Bezug auf das Online-Marketing kristallisieren sich jedoch Unterschiede heraus.

Die Website ist das Zuhause eines Unternehmens oder eines Produktes im Internet. Nutzer steuern sie mit vielfältigen Motiven an. Sie möchten sich zum Beispiel informieren, Kontakt aufnehmen, im Online-Shop etwas kaufen oder sich auch einfach nur die Zeit vertreiben. Die meisten Websites sind aus mehreren Unterseiten aufgebaut, wobei dem Umfang keine Grenzen gesetzt sind. Typische Segmente einer Website sind:

  • Homepage
  • Über uns
  • Blog
  • Online-Shop
  • Kontaktformular

Insbesondere moderne Websites sind im Gegensatz zu einer Landingpage oftmals nur aus einer einzigen Seite aufgebaut. Besonders bei spärlichem Inhalt bietet sich das an. Das macht es leicht, Landingpage und Website zu verwechseln.

Websites sind ganzheitliche Marketingprodukte

Die Website eines Unternehmens verfolgt selten nur ein einziges Ziel. Stattdessen soll sie die Bedürfnisse aller Nutzer abdecken. Eine suchmaschinenoptimierte Internetpräsenz funktioniert aus diesem Grund hervorragend als Marketinginstrument. Unabhängig davon, auf welche Frage Nutzer eine Antwort suchen – auf der Website finden sie sie. Zur Positionierung, zum Branding und zum Stillen von Bedürfnissen sind Websites daher unabdingbar.

Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage besteht nur aus einer einzigen Seite. Eine Landingpage kann einer Website ähneln oder sogar ein Teil von ihr sein. Im Vergleich dazu erfüllt sie jedoch immer nur einen bestimmten Zweck.

Wie es der Name schon verrät, ist die Landingpage der erste Ort, auf dem Nutzer landen. Das geschieht zum Beispiel nach einer Eingabe einer bestimmten Frage in die Suchmaschine, einem Klick auf einen Link in Social Media oder der Interaktion mit Werbung. Mithilfe einer Landingpage sollen Nutzer gezielt gesteuert werden, um ein Ergebnis zu erreichen. Das können der Kauf eines bestimmten Produktes, der Vertragsabschluss oder die Anmeldung in einem Newsletter sein.

Im Gegensatz zu einer Website verfügt eine Landingpage typischerweise über keine Navigation. Sie verweisen auch nicht aktiv auf die Haupt-Website oder auf Social-Media-Präsenzen, da dies Nutzer ablenken könnte. Aus rechtlichen Gründen wird die Landingpage lediglich durch ein Impressum ergänzt.

Aufgebaut sind Landingpages mit einer klaren Struktur. Dabei treffen Nutzer unter anderem auf Vorteile des angebotenen Produkts, Testimonials und einen kurzen (Preis-)Vergleich mit ähnlichen Produkten. Jede gute Landingpage endet mit einer klaren Handlungsaufforderung, etwa zum Kaufen oder zum Anmelden.

Landingpages erhöhen Conversions deutlich

Die Landingpage der Website ist darauf ausgerichtet, eine bestimmte Handlung des Nutzers zu erreichen. Aus diesem Grund kann sie vom Ersteller dahingehend optimiert werden. Das erfolgt durch eine leicht verständliche Struktur. Überschriften, Texte und Bilder senden dabei eindeutige Signale. Auch die Suchmaschinenoptimierung darf nicht vernachlässigt werden.

Technik zum Tracken von Conversions darf bei einer Landingpage einer Website nicht fehlen. Dazu zählt zum Beispiel der Facebook Pixel. Dieser erkennt, wie viele Nutzer der Landingpage folgen, welcher Anteil davon schließlich zum Ziel gelangt und welchem Nutzertyp diese Menschen entsprechen. Über gezieltes Werben, Testen und Optimieren der Landingpage können Betreiber ihre Conversions so merklich erhöhen. Eine Landingpage sorgt im letzten Schritt somit beinahe automatisch für hohe Zahlen an Verkäufen oder Anmeldungen.

Landingpage vs. Website – was lohnt sich eher?

Landingpages und Websites erfüllen unterschiedliche Aufgaben im Online-Marketing. Die meisten Marken setzen daher auf beides. Websites sind perfekt für das Branding geeignet. Sie sind das Aushängeschild eines Unternehmens, präsentieren die komplette Marke inklusive ihrer Produktpalette und bieten eine breite Vielfalt an Informationen. Unabhängig von laufenden Werbekampagnen sind Websites der Ankerpunkt, der bei allen Fragen und Bedürfnissen der Zielgruppe weiterhilft.

Landingpages verfolgen dagegen ein klares Ziel. Dabei halten sie sich kurz und versuchen, den Fokus der Nutzer aufrechtzuerhalten. Sie besitzen einen roten Faden, der Spannung aufbaut und die User an die Hand nimmt. Landingpages enden immer mit einem Call-to-Action.

Während Marken mehrheitlich nur über eine Website verfügen, ist der Zahl an Landingpages und Kampagnen keine Grenze gesetzt. Schließlich konzentrieren sie sich immer auf ein bestimmtes Produkt. Landingpage und Website bieten in Kombination das Rüstzeug für den Erfolg im Online-Marketing.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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