Mit diesen Tipps die organische Reichweite in den sozialen Medien steigern 0 124

Bei der organischen Reichweite handelt es sich um eine Metrik, die sowohl im Social-Media als auch im Content-Marketing zum Einsatz kommt. Sie misst die Anzahl individueller Nutzer, die Content beispielsweise auf einer Webseite oder einer Social-Media-Plattform auf natürlichem Weg gesehen haben.
organische Reichweite

Das wichtigste Merkmal der organischen Reichweite ist, dass sie kostenpflichtige Werbeanzeigen ausklammert, mit denen die Sichtbarkeit einzelner Beiträge künstlich erhöht werden kann. Der folgende Ratgeber zeigt auf, mit welchen Tipps die organische Reichweite in den sozialen Medien erfolgreich erhöht werden kann.

Wie lässt sich die organische Reichweite verbessern?

Die Social-Media-Abteilungen vieler Unternehmen erleben bei der Auswertung ihrer Beiträge auf Plattformen wie Instagram und Facebook immer häufiger ernüchternde Einblicke. Denn trotz hoher Post-Frequenz sinkt die organische Reichweite. Aber wie kann das sein? Zum einen ist Quantität kein essenzieller Maßstab und schon gar nicht kann von ihr auf die Qualität der Beiträge geschlossen werden. Zum anderen entwickeln sich die Algorithmen stetig weiter und reduzieren die organische Reichweite.

Dabei ist sie eine der grundlegenden Kennzahlen und ein tragender Faktor für den Erfolg im Web. Je höher die organische Reichweite, umso mehr Engagement, Leads und Verkäufe kommen zustande. Jeder zusätzliche Leser auf der Webseite bringt potenziell Likes und Kommentare mit sich. Das wiederum wirkt sich auf die Sichtbarkeit der Beiträge aus. Die organische Reichweite zu steigern ist daher ein zentrales Ziel der Marketer. Ein wichtiger Faktor, um die organische Reichweite zu bestimmen, ist beispielsweise die Follower-Anzahl. Aber auch darüber hinaus existieren wirksame Maßnahmen, um sie zu steigern.

Tipps zum Steigern der organischen Reichweite

1. Qualität und Mehrwert durch Content-Marketing

Bei Content-Marketing handelt es sich um eine Kommunikationsstrategie, die sich voll und ganz auf Inhalte fokussiert. Diese sollen den Nutzern sowohl einen Mehrwert bieten, als auch Interaktion mit dem Unternehmen schaffen – idealerweise durch den Kaufvorgang.

Während es früher noch möglich war, eine große organische Reichweite durch eine hohe Post-Frequenz zu erreichen, gehört heutzutage wesentlich mehr dazu. Wer nichts Lohnenswertes, Nützliches oder Interessantes postet, geht in der Masse unter. Insofern inkludiert eine hohe organische Reichweite stets qualitativ hochwertigen Content. Bemerkenswerte Posts werden viele Menschen anziehen und somit die Reichweite auf natürliche Weise steigern.

2. Der richtige Zeitpunkt

Das Prinzip ist einfach. Es gilt, einen Post zu veröffentlichen, sobald viele Follower online sind. Dadurch erreicht der Beitrag mehr Menschen und Interaktionen, was positiv vom Algorithmus bewertet wird. Je nach Plattform gibt es verschiedene Möglichkeiten, herauszufinden, wann die Zielgruppe online ist. Auf Facebook geht man auf den Reiter „Insights“ und klickt in der linken Seitenleiste auf „Beiträge“. Auf Instagram wird man sich erst ein Business-Profil zulegen müssen. Anschließend können ebenfalls unter „Insights“ alle relevanten Daten eingesehen werden.

3. Visuelle Inhalte präferieren

Alle wissen: Bilder sind Blickfänger. Deshalb sind mit Bildern verknüpfte Posts oft erfolgreicher, allerdings nur, wenn die Bilder auch bestimmte Kriterien erfüllen. Verwackelte Fotos oder 08/15-Motive sind weniger gern gesehen.

Für Videos gelten übrigens dieselben Ansprüche und natürlich sollten sie nicht zu lang ausfallen. Ebenso wenig hat jeder ein hohes Budget für eine Social-Media-Abteilung zur Verfügung, um die perfekten Facebook-Fotos zu kreieren. Aber das muss auch gar nicht sein. So haben es diverse Plattformen geschafft, ihre organische Reichweite durch User Generated Content (UGC) aufzubauen. Damit sind Inhalte gemeint, die von Followern der eigenen Marke erstellt wurden. UGC ist deshalb so gut, wenn es die Beziehung zu den Followern stärkt und sie ermutigt, eigene Inhalte zu erstellen, die dann über den Hauptkanal geteilt werden können.

4. Aufbau einer Community

Gruppen auf Social-Media-Plattformen zu erstellen und zu pflegen ist ebenfalls eine Möglichkeit, seine organische Reichweite zu steigern. Dabei kann man den Gruppen durch die Privatsphäre-Einstellungen eine Exklusivität verpassen. Geheime Gruppen sind beispielsweise nur für eingeladene Personen sichtbar.

Gruppen haben die Eigenschaft, spezifischer und tiefer ausgerichtet zu sein als die allgemeine Brand-Seite beziehungsweise der Social-Media-Account. Häufig schließen sich Menschen Gruppierungen an, weil sie mit anderen Personen, die dieselben Interessen vertreten, interagieren wollen. Auch die Beiträge werden anders aufgenommen als im Newsfeed. In einem intimeren Kreis von Interessenten sind sie einfacher zu sehen.

Zuletzt wird es leichter, in direkten Kontakt mit den eigenen Followern zu treten. Und je besser dieser Kontakt ist, umso eher werden die Inhalte weiterempfohlen und geteilt. Eine häufige Publikation der Inhalte wiederum sorgt für eine höhere organische Reichweite.

Fazit Organische Reichweite

Auch wenn viele Unternehmen den Glauben daran verlieren: Die organische Reichweite ist nach wie vor eine relevante Größe im Social-Media-Bereich. Allerdings gilt es, sie permanent zu pflegen. Wer sich um die Qualität seiner Inhalte kümmert und seine Zielgruppe geschickt analysiert, kann die Follower immer wieder begeistern und die organische Reichweite erhöhen.

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Ana Karen Jimenez ist Redakteurin beim Deutschen Coaching Fachverlag und hat ihren Bachelor in Literaturwissenschaften und Spanisch an der Eberhard Karls Universität Tübingen abgeschlossen. Sie ist in den Magazinen für lesenswerte Ratgeber und vielfältige Kundentexte verantwortlich.

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